Steuerungen

ZX20 als vernetztes High-Speed-Subsystem

| Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: Zander Aachen)

Die Anforderungen an eine reproduzierbar hohe Prozessgeschwindigkeit für industrielle Fertigungsautomaten werden immer höher. Das führt dazu, dass sich die Hersteller von speicherprogrammierbaren Steuerungen mit immer geringeren Zykluszeiten unterbieten. Meist ist es aber nicht die absolute Zykluszeit, die in der Praxis die Probleme bereitet, sondern deren Jitter, d.h. die laufende, prozessbedingte Schwankung der Zykluszeiten. Die Steuerungsreihe ZX20 geht hier einen anderen Weg. Das Anwenderprogramm wird in einem FPGA abgelegt. Damit findet eine vollständige Parallelverarbeitung statt. Das komplette Anwenderprogramm ist sozusagen in Hardware umgesetzt. Der Programmierer merkt von alledem nichts. Er erstellt in der ihm bekannten SPS-Sprache ST sein Programm und lädt es wie gewohnt in die Steuerung (jedoch in das FPGA). Die Zykluszeit der ZX20-Steuerung ist immer gleich und konstant.

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