Zwanzig Jahre Relaisproduktion mit hoher Rendite

| Redakteur: Kristin Rinortner

Harald Förster, Elesta: Der Geschäftsführer will die Produktionskapazitäten in der Schweiz weiter ausbauen.
Harald Förster, Elesta: Der Geschäftsführer will die Produktionskapazitäten in der Schweiz weiter ausbauen. (Bild: Elesta)

Die Schweizer Firma Elesta zeigt, dass mit gut ausgebildeten, motivierten Mitarbeitern und einem durchdachten Produktions- und Managementkonzept ein Höchstmaß an Wettbewerbsfähigkeit auch in Europa erreicht werden kann.

Bis in die 1980er Jahre stand ELESTA für Schweizer Innovation in der Elektromechanik und Elektronik. Als im März 1997 aus dem Erbe der „alten“ ELESTA Elektronik AG die neue ELESTA relays GmbH gegründet wurde, konzentrierte sich das Unternehmen auf die Herstellung von Relais mit zwangsgeführten Kontakten. Später kamen die Geschäftsfelder für kundenspezifische Entwicklungs- und Produktionsdienstleistungen sowie der Bereich Sensorik hinzu.

Was 1997 mit rund einem Dutzend Mitarbeitern und der Produktion von wenigen Relais begann, wurde zu einer Erfolgsgeschichte. Ein Meilenstein war der im Jahr 2008 fertiggestellte 5000 m2 große Neubau eines modernen Produktionsgebäudes mit derzeit über 300 Mitarbeitern. Mitten in Europa konnte sich einer der innovativsten Hersteller von Relais weltweit erfolgreich etablieren.

Ein Erfolgsfaktor des heutigen Unternehmens ist die Umsetzung der Philosophie des Lean Management, die Steigerung der Effizienz und die Bekämpfung von Verschwendung im Unternehmen. Dafür wurde die Firma 2012 mit dem „Swiss Lean Award“ ausgezeichnet.

Heute umfasst das Leistungsspektrum Relais mit zwangsgeführten Kontakten mit 25 Basisbaureihen sowie die Produktbereiche optische Miniatur-Encoder und die Entwicklung und Fertigung kundenspezifischer Sensoren für funktionale Sicherheit. Deshalb wurde die der ELESTA relays GmbH 2013 in ELESTA GmbH umbenannt.

Im Frühjahr 2018 soll am Standort Bad Ragaz der Grundstein für ein weiteres Produktionsgebäude gelegt werden. Der Erweiterungsbau liegt direkt neben dem heutigen Firmensitz. Die Produktionsfläche vergrößert sich damit um weitere 3600 m2. „Das kontinuierliche Wachstum der drei Produktbereiche macht es unumgänglich, die Produktionskapazitäten auszubauen“, sagt Geschäftsführer Harald Förster.

Der Neubau wird nach Lean-Prinzipien geplant, die den strukturellen Rahmen für das preisgekrönte Produktions- und Managementkonzept der Firma definieren.

Für die kommenden Jahre erwartet das Schweizer Unternehmen ein weiteres starkes Wachstum. Die Zahl der Mitarbeiter soll in den kommenden Jahren steigen.

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