Leiterplatten-Anschlusstechnik Zuverlässigkeit von LED-Leuchten durch bessere Anschlüsse steigern

Autor / Redakteur: Lennart Koch * / Kristin Rinortner

Bei der prozesssicheren Produktion von LED-Leuchten setzen Hersteller auf Leiterplattenanschlüsse, die zusammen mit den LEDs im gleichen Reflow-Lötverfahren verarbeitet werden können.

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Anschluss für LEDs: Die Leiterplattensteckverbinder des Typs har-flexicon sind vielseitig, robust und nun auch in weiß für LED-Anwendungen als Printklemme und Leiterplattensteckverbinder verfügbar.
Anschluss für LEDs: Die Leiterplattensteckverbinder des Typs har-flexicon sind vielseitig, robust und nun auch in weiß für LED-Anwendungen als Printklemme und Leiterplattensteckverbinder verfügbar.
(Bild: Harting)

In den letzten Jahren hat sich die LED-Technik rasant entwickelt und der Glühlampe den Rang abgelaufen. Machten LEDs im Jahr 2010 gerade einmal 14% aller Leuchtmittel aus, ist ihr Anteil bis heute auf 58% angewachsen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Geringer Stromverbrauch und längere Lebensdauer sparen Kosten.

Moderne Hochleistungsdioden nehmen im Gegensatz zu früher ein Vielfaches an Leistung auf und produzieren so trotz wesentlich höherem Wirkungsgrad Abwärme, die über die Platine abgeleitet werden muss. Andernfalls können die Halbleiterelemente der LED überhitzen. Dies macht sich zuerst in einer veränderten Lichtfarbe und einer Abnahme der Lichtleistung bemerkbar. Letztendlich kommt es zum Ausfall der LED.

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Daher werden Hochleistungs-Leuchtdioden zur Kühlung auf Platinen mit Metallkernen platziert. Der Anschluss der Platinen erfolgte bisher oft über handgelötete Kabel. Diese Methode ist nicht zuverlässig. Denn beim Handlöten wurden die notwendigen Temperaturen für eine zuverlässige Lötverbindung nicht erreicht und Kontaktierungsprobleme treten auf.

Leiterplattenanschlüsse mit LEDs Reflow-Löten

Um in der Herstellung von LED-Leuchten einen stabilen Prozess zu gewährleisten, setzt man mittlerweile auf Leiterplattenanschlüsse, die zusammen mit den LEDs im gleichen Reflow-Lötverfahren verarbeitet werden können. Die SMT-fähigen Leiterplattensteckverbinder des Typs har-flexicon von Harting sind temperatur- und farbstabil und vereinfachen durch automatisierte Bestückungs- und Lötprozesse die gesamte Fertigung und bieten die gewünschte Zuverlässigkeit. Im SMT-Verfahren werden alle Bauteile, also auch die Metallplatine, gleichermaßen erhitzt und sichern so eine zuverlässige Lötverbindung.

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