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Zum Schutz von Schaltnetzteilen

| Redakteur: Thomas Kuther

Einschaltstrombegrenzer für Schaltnetzteile

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(Bild: Emtron)

Schaltnetzteile ziehen im Moment des Einschaltens einen weitaus höheren Strom als im normalen Betrieb, was beim Einschaltvorgang dazu führen kann, dass der Leistungsschutzschalter (die Sicherung) überlastet wird, auslöst und das Gerät nicht startet. Gerade, wenn mehrere Netzteile über einen Sicherungsautomaten abgesichert werden, kann beim Einschalten eine extrem hohe Stromspitze entstehen.

Um dieses Problem zu umgehen, ohne den Sicherungsautomaten unnötig überdimensionieren zu müssen, können Einschaltstrombegrenzer eingesetzt werden. Die Wechselstrom-Einschaltstrombegrenzer der ICL-16-Serie (Vertrieb: Emtron) arbeiten mit maximal 16 A kontinuierlichem Strom und können Stromspitzen bis zu 23 A abfangen.

Über diesen Einschaltstrombegrenzer wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein AC-Leistungsschalter beim Start falsch ausgelöst wird, deutlich reduziert und die Zuverlässigkeit des Systems erhöht. Die ICL-16-Serie nutzt dafür Bypass-Relais in der Einschaltstrom-Unterdrückungsschaltung, was die während des Betriebs erzeugte Wärme deutlich reduziert und die Produktzuverlässigkeit verbessert.

Um unterschiedlichen Installationsanforderungen gerecht zu werden, stellt Mean Well sowohl den DIN-Schienen-Typ (ICL-16R) als auch den Linear-Typ (ICL-16L) zur Verfügung.

Merkmale:

• Unterdrückt 23 A Spitzenstrom und 16 A Dauerstrom,

• Eingangsspannung: 180 bis 264 VAC,

• Betriebstemperatur: –30 bis 70 °C,

• integriertes Bypass-Relais, kein simpler NTC,

• interne thermische Absicherung,

• CE-Kennzeichnung des Herstellers.

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Link: zu Emtron

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