Universal-Oszilloskop 3000T X Zonentrigger erleichtert die tägliche Arbeit

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Der von Keysight Technologies entwickelte Zonentrigger soll zusammen mit einem Touch-Display Signalanomalien aufspüren. In seiner neuen Gerätefamilie 3000T X wurde diese Funktion integriert. Doch das Gerät bietet noch mehr.

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Zuwachs in der InfiniiVision-Serie: Das Modell 3000T X ist ein portables Oszilloskop für allgemeine Messanwendungen und vereint sechs Messgeräte.
Zuwachs in der InfiniiVision-Serie: Das Modell 3000T X ist ein portables Oszilloskop für allgemeine Messanwendungen und vereint sechs Messgeräte.
(Keysight)

Anfang des Jahres hat Keysight Technologies (vormals Agilent Technologies) mit dem Modell 3000T X-Serie aus der InfiniiVision-Serie ein Universal-Oszilloskop auf den Markt gebracht, das über einen kapazitiven Touch-Display verfügt. Über dieses Gerät hatte die ELEKTRONIKPRAXIS bereits berichtet. Neu und beachtenswert ist die Tatsache, dass der grafische Zonentrigger in die Modell-Serie integriert worden ist, der bisher bei den höherpreisigen Geräten der Serien 4000 X und 6000 X enthalten war. Die Modelle der Serie umfassen Bandbreiten von 100 MHz bis 1 GHz und eine Signalaktualisierungsrate von 1 Mio. Signale/Sekunde.

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Die 3000T X-Serie ergänzt die Serien 2000 X, 4000 X und 6000 X von Keysight. Diese Klasse deckt einen Frequenzbereich von 70 MHz bis 6 GHz ab und ist für die klassische Signalanalyse ausgelegt. Vor allem sollen mit dieser Gerätegruppe Signale aufgespürt werden, die man nicht erwartet. Gerade in der klassischen Messtechnik sieht Keysight mit der InfiniiVision-Gruppe Potenzial. In einer Schätzung von Keysight kommt dem Marktsegment eine große Bedeutung hinzu.

Zonentrigger erlaubt schnelles bedienen

Dafür spricht auch die Tatsache, dass der Hersteller neben Spannungs- und Stromanalyse weitere Messgeräte vereint hat. So bietet das 3000T X neben einem Oszilloskop noch Digitalkanäle (MSO-Familie), Protokollanalysator, Digitalvoltmeter, WaveGen-Funktions-/Arbiträrsignalgenerator und einen 8-stelligen Hardware-implementierten Frequenz-/Ereigniszähler.

Für den täglichen Messeinsatz spielen die Trigger eine wesentliche Rolle. Dabei ist der Flankentrigger als eine Standard-Funktion anzusehen. Für den Messtechniker ist es einfacher geworden, auf Signalanomalien zu triggern. Denn durch den berührempfindlichen Bildschirm lässt sich das Signal direkt ansprechen und darauf zu triggern. Welcher Trigger dabei genau verwendet wird, ist für den Anwender nicht mehr entscheidend. Auch das Angebot an seriellen Bussen zeichnet die Serie aus. Darunter sind MIL-STD 1553 und ARINC 429, I²C, CAN/CAN-FD/CAN-Symbolic, LIN, SENT, FlexRay, RS232/422/485/UART und I²C/SPI. Mit der zeittorgesteuerten FFT-Funktion lassen sich gleichzeitig und zeitkorrelierte Zeitbereich- und Frequenzbereich-Phänomene anzeigen.

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