ZF gründet Technologiezentrum für KI und Cybersecurity

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

ZF will seinen internationalen Forschungs- und Entwicklungsverbund aus KI- und Security-Experten erweitern.
ZF will seinen internationalen Forschungs- und Entwicklungsverbund aus KI- und Security-Experten erweitern. (Bild: ZF Friedrichshafen AG)

ZF eröffnet in Saarbrücken ein eigenes Technologiezentrum für künstliche Intelligenz und Cybersecurity. Im Rahmen dessen geht der Automobilzulieferer Partnerschaften mit dem Forschungsinstitut DFKI und dem Helmholtz-Zentrum CISPA ein.

Der Automobilzulieferer ZF gibt bekannt, dass er in Saarbrücken ein Technologiezentrum für künstliche Intelligenz (KI) und Cybersecurity gründet. In einem weltweiten Netzwerk entwickele der Technikkonzern bereits Anwendungsmöglichkeiten mit KI, um Systeme und Komponenten sowie die Produktion und Dienstleistungen intelligenter zu machen. In dem „ZF AI & Cybersecurity Center“ will der Zulieferer jetzt seine Aktivitäten im Bereich der KI-Forschung erweitern, um künftig von hier aus die Aktivitäten des Unternehmens in diesem Bereich zu koordinieren. Das Ziel sei eine gemeinsame globale KI-Plattform für die Optimierung bestehender oder die Entwicklung neuer Anwendungen.

DFKI und CISPA als neue Partner

Den Startschuss für das Technologiezentrum gab heute (12. März) ZF-Vorstandsvorsitzender Wolf-Henning Scheider. „Wir werden rund 100 hochqualifizierte neue Kolleginnen und Kollegen in Saarbrücken einstellen“, sagte er bei der offiziellen Eröffnung. Dabei plane das Unternehmen, zu etwa zwei Dritteln KI-Spezialisten am neuen Standort in Saarbrücken zu etablieren. Ein weiteres Drittel der Experten des neuen Technologiecenters fokussiert sich auf das Thema Cybersecurity.

Scheider hat zudem bekannt gegeben, dass ZF künftig als Gesellschafter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Strategischer Partner des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit (CISPA) eng mit diesen führenden Forschungseinrichtungen kooperieren wird. ZF will damit seinen internationalen Forschungs- und Entwicklungsverbund erweitern, der aus internen und externen KI-Experten besteht. So habe ZF unter anderem auch über bestehende Partnerschaften mit Nvidia, Microsoft, Intel Mobileye oder der Beteiligung an ASAP Zugriff auf KI-Expertise und spezialisierte Entwicklungsressourcen.

KI und Cybersecurity gehören zusammen

Dass die Wahl auf diese beiden Forschungsinstitute – das DFKI und das CISPA – fiel, habe einen Grund: Beim Einsatz von KI, insbesondere im Straßenverkehr, sei für ZF neben der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer ein Höchstmaß an Datenschutz und IT-Sicherheit unabdingbar. Die eigenen Cybersecurity-Experten sollen deshalb mit dem CISPA daran arbeiten, neue KI-Entwicklungen auf dem Weg in die Serienproduktion gegen Cyberattacken abzusichern.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Automobil-Industrie.

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