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Yamaichi Electronics weiht neues Werk in Frankfurt ein

| Redakteur: Kristin Rinortner

Steckverbinder „Made in Germany“: Elektromechanikspezialist Yamaichi hat sein neues Werk in Frankfurt an der Oder offiziell eröffnet. Damit bekennen sich die Japaner erneut zum Produktionsstandort Deutschland.

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Neues Yamaichi-Werk in Frankfurt: „Wir freuen uns über die kurze Bauzeit, die termingerechte Fertigstellung und den reibungslose Start der Produktion“, erklärt Helge Puhlmann (Mitte).
Neues Yamaichi-Werk in Frankfurt: „Wir freuen uns über die kurze Bauzeit, die termingerechte Fertigstellung und den reibungslose Start der Produktion“, erklärt Helge Puhlmann (Mitte).
(Bild: Yamaichi Electronics)

Yamaichi Electronics produziert seit knapp 15 Jahren in Frankfurt (Oder) – dem einzigen Fertigungsstandort des japanischen Konzerns in Europa. Doch die 2006 bezogenen Werkshallen im ehemaligen Halbleiter-Werk in Frankfurt-Markendorf waren den benötigten Produktionskapazitäten nicht mehr gewachsen. Aus diesem Grund entschied sich die europäische Firmenleitung mit Sitz in Aschheim-Dornach bei München zum erweiterten Neubau. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme im April diesen Jahres wurde am 3. September 2020 die Eröffnung offiziell gefeiert.

Kurze Reaktionszeit und schnelle Realisierung

Das Werk wurde nach einem Jahr Bauzeit in Betrieb genommen. Zahlreiche Ehrengäste darunter Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie und René Wilke, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) waren der Einladung gefolgt ebenso wie Vertreter der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg sowie zahlreiche Geschäftspartner.

Neben dem zeremoniellen Akt, der durch Ansprachen von Helge Puhlmann, European Präsident von Yamaichi Electronics, Oberbürgermeister René Wilke und Staatssekretär Hendrik Fischer umrahmt wurde, konnte das Werk bei einer Führung in kleinen Gruppen besichtigt werden. Ein lockeres Get-Together mit Imbiss rundete den Tag ab. Durch das Programm führte ARD-Moderator Markus Othmer. Monk Fish, das Streichtrio des Brandenburgischen Staatsorchesters, die Veranstaltung musikalisch.

„Natürlich freuen wir uns über die kurze Bauzeit, die termingerechte Fertigstellung und den reibungslose Start der Produktion. Aber richtig stolz bin ich auf das tolle Team, mit dem wir am neuen Standort unsere Erfolgsgeschichte fortsetzen.“ sagt Puhlmann.

Hoch automatisierte Fertigung nach Industrie 4.0

Die neuen Fertigungshallen umfassen mehr als 7000 m² Fläche und liegen vom bisherigen Standort in Markendorf fußläufig 15 min entfernt. Die Produktion ist hoch automatisiert und mit der aktuellen Technologie nach Industrie 4.0 ausgestattet.

Das neue Werk bietet die Flexibilität zur Produktion in kleinen, mittleren und großen Serien. Für fast alle vom Unternehmen bedienten Märkte wie Halbleiterindustrie, Automatisierung, Industrie, Automotive, Medizintechnik oder Mess- und Prüftechnik wird direkt in Deutschland produziert.

Die Produktion „Made in Germany“ umfasst beispielsweise Kabelkonfektionen, umspritzte M12-Rundsteckverbinder, metallische Push-Pull-Rundsteckverbinder, RJ45- und USB-Steckverbinder für raue Einsatzumgebungen, geschützte Ethernet-Steckverbinder, flexible Flachbandkabel sowie Prüfadapter für Halbleiter-Bausteine. Auch Baugruppen werden assembliert, Federkontaktstifte gedreht sowie Einzellitzen kompaktiert.

Bild 1: Außenaufnahme des neuen Werks von Yamaichi Electronics in Frankfurt.
Bild 1: Außenaufnahme des neuen Werks von Yamaichi Electronics in Frankfurt.
(Bild: Vollack Gruppe)

Dank der Bündelung von Steckverbinderproduktion und Kabelkonfektion an einem Produktionsstandort kann das Unternehmen schnell auf Anfragen reagieren und deren zeitnahe Umsetzung sicherstellen. Produktionstechnologien auf dem Stand der Technik und Spezialkenntnisse in den Bereichen Spritzguss, zerspanende Metallbearbeitung, Baugruppen-Assemblierung und Widerstandsschweißen garantieren die für den Hersteller typische hohe Qualität. Auch die neue Produktion ist nach ISO 9001 und ISO 14.001 zertifiziert.

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