Panne im System Xbox One aus Versehen schon jetzt ausgeliefert

Redakteur: Sarah Maier

Eigentlich sollte der Verkaufsstart der Xbox in den USA erst am 22. November erfolgen. Ein Händler hat die Spielekonsole jedoch schon jetzt ausgeliefert. Die Kunden plauderten Details aus.

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Microsoft stellte die Xbox One vor, ein All-in-One-Gaming- und -Entertainment-System.
Microsoft stellte die Xbox One vor, ein All-in-One-Gaming- und -Entertainment-System.
(Bild: Microsoft)

Offizieller Marktstart der neue Microsoft Spielekonsole ist der 22. November. Einige Gamer, die beim US-Händler Target bestellt hatten, durften sich jedoch jetzt schon über die Xbox One freuen.

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„Aufgrund eines Systemfehlers hat Target eine kleine Zahl von Videospielkonsolen vor dem Veröffentlichungstermin ausgeliefert", bestätigte das Unternehmen der Spielewebsite Kotaku. Wieviele Geräte genau das Lager verlassen haben, möchte man nicht sagen. Ungenannte Quellen der Spiele-Seite schätzen die Zahl auf 150.

Die Panne im System kam dadurch zustande, dass nicht auf allen Verpackungen ein Release-Datum gedruckt war. Entsprechend hatte der Händler die Boxen sofort nach Erhalt an seine Kunden weiter verschickt.

Bilder und Videos im Web

Drei Kunden stellten nun Bilder und Videos der Konsole ins Internet. Einer bot seine Xbox One sogar für 10.000 US-Dollar zum Sofortkauf auf Ebay an. Die Auktion wurde mittlerweile gelöscht.

Auf Youtube zeigt ein Käufer mit Nickname „Moonlight Swami", wie er seine neue Spielkonsole auspackt. In seinen Twitter-Tweets (@Moonlightswami) verrät er zudem Details zur Konsole. Nach eigenen Angaben sei es ihm gelungen, nach dem Start der Konsole ein 500 Megabyte großes Update herunterzuladen und das Spiel „Call of Duty: Ghosts“ zu spielen. Dieses hatte er zuvor in einem Geschäft gekauft.

Einen Wermutstropfen gibt es für diejenigen, die ihre erhaltenen Spielekonsolen derzeit auf Twitter & Co. vorstellen: Microsoft hat sie wohl von Xbox Live verbannt. Darauf deutet ein Kommentar von Larry Hryb aus dem Xbox-Team bei Microsoft hin. Allerdings betonte Hryb, dass dies kein permanter Ausschluss aus der Community sei.

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