Starterkits

WunderBar von relayr wird durch Conrad Elektronik unterstützt

| Redakteur: Holger Heller

Jörn Werner, Conrad Electronic: unterstützt die Entwicklung und Fertigung des WunderBar-Starterkits von relayr
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Jörn Werner, Conrad Electronic: unterstützt die Entwicklung und Fertigung des WunderBar-Starterkits von relayr (Bild: VBM-Archiv)

Der Distributor unterstützt die Entwicklung und Fertigung des WunderBar-Starterkits für Softwareentwickler. Damit sollen sich IoT-Lösungen und -Prototypen einfach entwickeln lassen.

Die B2B-Sparte von Conrad Elektronik (Conrad Business Supplies) arbeitet exklusiv mit dem in Berlin ansässigen Startup-Unternehmen relayr (iThings4U GmbH) zusammen, um die Entwicklung und Markteinführung des Open-Source ‘Internet of Things’ (IoT-)Starterkits „WunderBar“ zu unterstützen.

Das Starterkit ermöglicht Softwareentwicklern zusammen mit relayrs Open-Sensor-Cloud-Plattform einen schnellen und einfachen Projektstart für drahtlose Anwendungen und Prototypen, basierend auf Daten, die in der Außenwelt gesammelt werden, ohne sich dafür in Hardware einarbeiten zu müssen. Die Plattform umfasst SDKs (Software Development Kits) für iOS, Android und Node.js.

„WunderBar senkt die Eintrittsschwelle für Entwickler, die mit Hardware weniger vertraut sind, hilft bei der weiteren Verbreitung des Internet der Dinge, bringt Software näher an die Hardware und damit letztendlich zum Verbraucher“, erklärte Jörn Werner, CEO von Conrad Elektronik. „Das Internet der Dinge ist Realität und Conrad wird mit seinem starken B2C- und B2B-Geschäft hier eine wichtige Rolle spielen.“

Internet of Everything wird Realität

Harald Zapp, Gründer und CEO von relayr, fügte hinzu: „Wir freuen uns, dass Conrad Electronic unsere Anstrengungen für Open Source IoT Software und Hardware unterstützt. Unser erstes Crowdfunded IoT-Starterkit WunderBar wird derzeit von vielen Herstellern angenommen, um eine neue Generation von Smart Devices zu realisieren, die miteinander durch die relayr Cloud-Plattform kommunizieren können. In der Industrie wird seit Jahrzehnten über das Internet der Dinge geredet, aber soweit wurden nur teure insulare Eigenentwicklungen hervorgebracht. Die relayr Hardware und Cloud-Plattform erlaubt das Konvergieren der Maker Revolution und App Economy, und so wirklich miteinander verbundene Lösungen für das ‚Internet aller Dinge‘ (Internet of Everything) zu schaffen.“

Das WunderBar sieht aus wie ein Schokoriegel mit sieben „Segmenten“, die einzeln abgebrochen werden können, um ein WiFi-fähiges Master-Modul mit Bluetooth Low Energy (BLE) und sechs abnehmbare Smart Sensor Mini-Modulen zu erhalten. Jedes Modul verfügt über BLE, einen Sensor oder Aktor und eine integrierte Batterie. Die Mini-Module messen Größen wie Licht, Farbe, Abstand, Temperatur und Feuchtigkeit.

Sie enthalten auch einen Beschleunigungsmesser, ein Gyroskop und eine Infrarot-(IR-)-Fernsteuerung. Die WunderBar-Entwickler entschieden sich, auch einen Geräuschsensor auf dem sechsten Modul zu integrieren. Und mit der Integration eines Grove-Steckers von Seeed Studio auf dem fünften Modul lassen sich zusätzliche Arduino-kompatible Sensoren und Aktoren an die WunderBar-Plattform anschließen.

Das WunderBar-Starterkit wird ab August 2014 über Conrad erhältlich sein.

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