Meilensteine der Elektronik

Würth Elektronik eiSos – großer Erfolg mit kleinen Teilen

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Trendthema kabelloses Laden

Das Thema, das in den letzten Jahren an Bedeutung gewinnt und bei Würth Elektronik eiSos viele Entwicklungsprojekte beherrscht, ist das kabellose Laden. Als inzwischen bedeutender und Qi-zertifizierter Hersteller bietet Würth Elektronik eiSos nicht nur Spulen und Unterstützung bei der Applikationsentwicklung, sondern engagiert sich auch in den zuständigen Standardisierungsgremien.

Auch nach dem Umzug wird es schnell zu eng

2002 zog das Unternehmen in neue Vertriebs- und Verwaltungsgebäude nach Waldenburg. Doch auch hier wurde es schnell zu eng: Bereits 2006 mussten dort die Lagerkapazitäten vervierfacht werden – wer schnell liefern will, braucht entsprechend Fläche und Infrastruktur. Im April 2012 öffnete in Waldenburg ein Technologiezentrum mit Labor- und Technikräumen sowie Multimedia-Offices. Und in diesem Jahr folgt dann bereits die nächste Erweiterung: Das Logistikzentrum am Standort wird eingeweiht und beinhaltet neben Logistik und Lager auch eine Musterfabrik für kundenspezifische Services, wie Konfektionierung, kundenspezifisches Labeling, Re-Reeling, etc.

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In der Heimatregion verwurzeltes Unternehmen

Darin zeigt sich ein weiteres Kennzeichen des Unternehmens: Würth Elektronik eiSos ist in der Heimatregion verwurzelt und einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe und engagierter Arbeitgeber mit eigener Kinderbetreuung und seit 2007 mit dem Gesundheits- und Sportprogramm „WEtality“. Das solide Wachstum am Heimatstandort wurde schon früh ergänzt durch Zukäufe und internationale Expansion. Wichtige Akquisitionen waren der französische Distributor Radialex 1999, und 2005 der Stabkerndrossel-Spezialist und Automotive-Zulieferer iBE Induktive Bauelemente GmbH in Thyrnau bei Passau.

Weltmarktführer bei Funkentstördrosseln für die Automobilelektronik

Würth Elektronik iBE ist heute Weltmarktführer im Bereich Funkentstördrosseln für die Automobilelektronik mit dem Fokus auf eMobility. 2007 kaufte Würth Elektronik eiSos den US-amerikanischen Transformatorenhersteller Midcom Inc, seit über 30 Jahren Spezialist für Power-, LAN-, Digital- und Analog-Transformatoren. 2014 kam der italienischen Steckverbinderhersteller Stelvio Kontek SpA hinzu. Die letzte Übernahme stand bei der Automotive-Tochter an: Die ISO/TS-16949-zertifizierte Würth Elektronik iBE hat Anfang 2016 die Büchele Unternehmensgruppe übernommen.

Rund um den Globus in 43 Ländern vertreten

1996 begann die Internationalisierung von Würth Elektronik mit Niederlassungen in Frankreich, Österreich und Finnland. 1997 folgte Irland, 2000 Großbritannien. 2001 gründete das Unternehmen seine US-Tochter, 2002 wurde die erste Niederlassung in China eröffnet. Seit 2003 ging es Schlag auf Schlag mit den Niederlanden, Hongkong, Taiwan, Italien, Schweden, Tschechien, Schweiz, Singapur, Ungarn, Belgien, Spanien, Mexiko, Indien, Rumänien, Brasilien, Polen, Israel, Kanada, Dänemark, Türkei, Norwegen, Thailand, Australien, Slowenien, Russland, Japan und Bulgarien.

Dabei beschränkt sich die Globalisierung nicht auf den Vertrieb, sondern betrifft auch die Produktion: 14 Werke stehen in Deutschland, Tschechien, Italien, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, den USA, Mexiko, Thailand, Taiwan und China. Die schnelle Verfügbarkeit von Komponenten wird heute über diese Produktionskapazitäten und ein weltumspannendes Logistiknetzwerk garantiert. Ergänzt werden diese Kapazitäten durch weitere Einrichtungen, wie zum Beispiel das 2010 eröffnete Quality & Design Center im chinesischen Longgang.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Redakteur, ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. Impulse. Kontakte.