Würth Elektronik eiSos baut neues Technologiezentrum in München

| Redakteur: Michael Eckstein

13 700 m² für Büro- und Laborflächen: Der geplante Neubau der Würth Elektronik eiSos in München-Freiham.
13 700 m² für Büro- und Laborflächen: Der geplante Neubau der Würth Elektronik eiSos in München-Freiham. (Bild: Würth Elektronik eiSos)

Zu wenig Platz in Garching: Bis 2020 soll das neue „HIC – Hightech Innovation Center“ in Freiham in Betrieb gehen. Mit der Großinvestition will Würth Elektronik eiSos München zum globalen Zentrum für Forschung und Entwicklung ausbauen.

Der deutsche Elektronikkonzern Würth Elektronik eiSos verfolgt einen ambitionierten Plan: Bereits 2020 soll sein neues „Hightech Innovation Center“, kurz HIC, im Münchener Norden im Neubaugebiet Freiham in Betrieb gehen. Bislang existiert der Neubau von Büro- und Laborflächen nur in der Planung.

Auf dem 8082 m² großen Grundstück sollen binnen Jahresfrist 13.700 m² Büro- und Laborflächen entstehen. Dafür investiert der Hersteller von elektronischen und elektromechanischen Bauteilen einen nach eigenen Angaben mittleren, dreistelligen Millionenbetrag.

Platz für mindestens 500 Mitarbeiter

Am neuen Standort will eiSos neue Technologien und Produkte entwickeln, etwa für die Leistungselektronik oder Elektromechanik. Mit dem HIC will das Unternehmen auch „hochwertige Arbeitsplätze“ schaffen – im Vollausbau sollen hier mindestens 500 Mitarbeiter entwickeln und forschen.

Ein Grund für die Entscheidung zum Neubau ist schlicht Platzmangel: „Trotz zahlreicher zusätzlicher Anmietungen reicht der Platz im Design Center Garching, unserem aktuellen Standort in München, nicht mehr aus“, erklärt Oliver Konz, CEO Würth Elektronik eiSos. Man werde daher von Grund auf neu bauen und in Freiham die Entwicklungskompetenzen des Unternehmens bündeln.

Thomas Schrott, ebenfalls CEO Würth Elektronik eiSos, ergänzt: „Mit dem HIC erweitern wir unsere Aktivitäten in der Metropolregion München und machen unseren Standort zu einem globalen Zentrum der Forschung und Entwicklung.“ Es würden hochattraktive Arbeitsplätze für Elektronikfachkräfte aus allen Ländern und Kulturen entstehen, „die Zukunftstechnologien aktiv mitgestalten wollen“. Da passt, dass die Bundesregierung gerade beschlossen hat, den Zuzug ausländischer Fachkräfte zu erleichtern.

Interdisziplinäre Kommunikation fördern

eiSos macht sich auch die Magnetwirkung der wirtschaftlich starken Region rund um die bayerische Landeshauptstadt zunutze. Seit vielen Jahren gelten München und Umgebung bei Unternehmen und Instituten als attraktive Standorte für Forschung, Entwicklung und Produktion. Fachkräfte finden hier interessante Jobs und profitieren von hoher Lebensqualität. In der Region München hat eiSos zudem einen direkteren Zugang zu Hochschulabsolventen.

Ein zentrales Anliegen sei es gewesen, die interdisziplinäre Kommunikation zu fördern und die spezifischen Kompetenzen aller Fachbereiche von Würth Elektronik eiSos zu vernetzen“, sagt Oliver Opitz, der den Münchener Standort leitet. Zudem sollen Kunden und Entwicklungspartner von der Nähe zum neuen eiSos-Standort profitieren.

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