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Interview mit Arthur Tan, IMI

„Wir machen uns die Produkte unserer Partner wirklich zu eigen“

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Aufstiegsmöglichkeiten für die Mitarbeiter/innen

Gibt es so etwas wie einen „Brain Drain“ auf den Philippinen? Viele philippinische Arbeiterinnen sind in anderen asiatischen Ländern als Gastarbeiterinnen beschäftigt, zum Beispiel in Taiwan.

In gewisser Weise ist das so. Aber man muss das aus der Sicht der Demographie betrachten. Die Philippinen haben 100 Millionen Einwohner. Es ist das bevölkerungsreichste Land Südostasiens nach Indonesien. Und die am weitesten entwickelten Länder Südostasiens sind Singapur und Taiwan. In dieser ganzen asiatischen Region sind die Philippinen das einzige Englisch sprechende und größtenteils christlich geprägte Land.

98 Prozent unserer Bevölkerung können lesen und schreiben – und das auf Englisch. Die Leute sind also in der Lage, problemlos in einem anderen Land zu leben und zu arbeiten. Wir haben 100 Millionen Einwohner, Singapur und Taiwan aber nur einen Bruchteil davon. Diese Länder brauchen talentierte Arbeiter. Unsere Verantwortung als auf den Philippinen beheimatetes Unternehmen ist es, eine Rolle bei der Ausbildung dieser Menschen zu übernehmen.

Wir haben deshalb die IMI University. Das hilft zum Beispiel Maschinenbedienern, sich so zu entwickeln, dass sie in Managementpositionen aufsteigen können. Wir können so die Talente entwickeln, die wir brauchen, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu sein.

Sie bieten also Aufstiegsmöglichkeiten an.

Ja, wir haben Kontakte zu allen größeren Universitäten auf den Philippinen. Wir arbeiten mit Hochschullehrern zusammen, sie arbeiten in unserem Umfeld, um industrielle Erfahrung zu sammeln, und unsere Ingenieure bekommen das theoretische Wissen an der Universität und können es innerhalb des Unternehmens anwenden.

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