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Interview mit Arthur Tan, IMI

„Wir machen uns die Produkte unserer Partner wirklich zu eigen“

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Partner für Entwicklungsaufgaben

Es gibt den Trend, dass sich Elektronikfertiger immer stärker in die Entwicklungstätigkeit einbringen. Ist das auch bei IMI der Fall?

Ja. Zusammen mit unseren strategischen Partnern betreiben wir immer mehr das „simultane Engineering“. Sie haben die Idee, die Anforderungen, das Basisprodukt, das sie brauchen. Um es aber kommerziell erfolgreich zu machen, muss man in der Lage sein, das Produkt in einem Prozess herzustellen, der konsistent und zuverlässig ist und der auch sehr kosten-effektiv sein muss.

Hier kommt wieder die Stärke von IMI ins Spiel. Viele Firmen in unserem Segment leisten Unterstützung beim Design, bei der Entwicklung und beim Engineering. Wir auch. Das macht jeder. Wir haben außerdem ein Engineering Team, das sich um „Advanced Manufacturing Engineering“ kümmert. Das sind die Leute, die Prozesse gestalten. Diese Leute arbeiten zusammen mit den Ingenieuren unserer Partner, um einen Prozess zu entwickeln, der möglichst kosten-effektiv ist, Standardausrüstung nutzt und trotzdem eine einzigartige Lösung darstellt. Das ist der Schlüssel, der uns von den Wettbewerbern unterscheidet.

Sie sind in den Philippinen beheimatet. Inwieweit prägt das die Unternehmensphilosophie?

Wir sind in den Philippinen beheimatet, aber wir sind ein globales Unternehmen. Mein Chief Operations Officer sitzt in Lyon in Frankreich und ist Franzose, der Chef des Advanced Manufacturing Engineering ist Amerikaner und sitzt in Kalifornien, der Leiter des Vertriebsteams ist Deutscher, sitzt aber auf den Philippinen und der Leiter der Logistik und des Materialmanagements ist Amerikaner, aber ebenfalls auf den Philippinen stationiert.

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