Überblick Winzige Wearable-Designs mit hoher Energieeffizienz

Autor / Redakteur: in Zusammenarbeit von Wearables-Experten bei Freescale und ARM / Sebastian Gerstl

Smartwatches, Health-Tracker, VR-Brillen: Wearables sind ein potentieller Hype-Markt für die Elektronikbranche von Morgen. Doch auf welche essentiellen Grundlagen kommt es beim Design dieser Geräte an?

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Umfassendes Tracking: Direkt am Körper getragene Elektronik, auch als „Wearables“ bezeichnet, bieten zahlreiche Möglichkeiten zur praktischen Datenerfassung und -Auswertung. Um die benötigte Elektronik hierfür so klein wie möglich zu halten, kommt es vor allem auf energieeffizientes Design an.
Umfassendes Tracking: Direkt am Körper getragene Elektronik, auch als „Wearables“ bezeichnet, bieten zahlreiche Möglichkeiten zur praktischen Datenerfassung und -Auswertung. Um die benötigte Elektronik hierfür so klein wie möglich zu halten, kommt es vor allem auf energieeffizientes Design an.
(Bild: Freescale)

Der Ausdruck „Wearables“ beschreibt ein breites Spektrum von Technologieprodukten, die am Körper getragen werden - von Armbändern über Uhren und Brillen bis hin zu Kleidung, Schuhen, Schmuck und vielem anderem. Den Wearables sind keine Grenzen gesetzt, und sie schicken sich an, der nächste große Wachstumsbereich bei intelligenten portablen Geräten zu werden.

Warum eigentlich sind Wearables so interessant und warum lösen sie einen solchen Hype aus? Ein am Körper getragenes Wearable kann sich wie kein anderes Gerät in unser tägliches Leben einfügen. Das Smartphone kommt dem schon nahe. Mit einem Wearable aber wird das Ganze noch persönlicher, und durch die enge Vernetzung mit unserem täglichen Lebensablauf werden die Daten in unserem Umfeld in einem noch wesentlich dichteren Kontext gesammelt. Anstatt in einer Hosen- oder Handtasche getragen zu werden, befinden sich die Wearables direkt an unserem Körper - sie erleben, was wir erleben, und werden zu einem ständigen Begleiter in unserem digitalen Lebensstil.

Ein Wearable entfaltet sein wahres Potenzial aber erst in Verbindung mit der Cloud und ermöglicht uns Dienste über Apps, die uns immer und überall begleiten. All diese Geräte können Daten über Sensoren aufnehmen, unsere täglichen Aktivitäten entsprechend zuordnen und mit der Cloud kommunizieren, um die Daten dort oder auch lokal einer Analyse zu unterziehen. Verhaltens- und Gesundheitsanalyse sind der Schlüssel für eine Veränderung und Verbesserung des eigenen Lebensstils, und führen zu einem immer engeren Austausch mit den Wearables. Das Wearable soll sich zu einem selbstverständlichen Begleiter entwickeln. So ganz ist dieser Punkt derzeit aber noch nicht erreicht: Viele der aktuellen Fitnesstracker werden beispielsweise einige Monate lang getragen, aber dann doch in einer Schublade abgelegt und vergessen. Die Herausforderung und das Ziel für die Hersteller von Wearables liegen darin, etwas zu realisieren, das auf lange Sicht zum elektronischen Freund wird.

Seit einigen Jahren arbeiten ARM und Freescale zusammen, um den Markt mit den besten Halbleiterlösungen für Wearables zu versorgen. Eine wichtige Komponente hierbei ist, dass die Lösungen extrem kompakte und Strom sparend sind, um sich in Geräte mit winzigen Abmessungen integrieren zu lassen und möglichst lange mit einer Batterieladung auszukommen.

Der Artikel wird einen Überblick über die weitere Entwicklung des Wearable-Segments geben und die Technologien behandeln, die für ein Maximum an Energieeffizienz und andere spezielle Anforderungen unabdingbar sind. Schließlich stellt der Artikel einige Tools und Plattformen vor, die das Design von Wearable-Technologien vereinfachen sollen.

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