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Windows 10 und HoloLens bringen Microsoft wieder ins Gespräch

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Universal Apps sollen auf PCs und Smartphones laufen

Ein weiteres Ziel von Microsoft ist es, klassische PCs und mobile Geräte stärker zusammenzuführen. Denn auch Windows-Smartphones sollen in den Genuss der kommenden Betriebssystemgeneration kommen. Auch die Smartphone-Variante des Systems heißt schlicht „Windows 10“.

Zurück in die Zukunft: Das Startmenü im Stil von Windows 7 ist wieder da. Die aus Windows 8 und 8.1 bekannten App-Kacheln sind zwar noch vorhanden, aber nicht mehr so dominant.
Zurück in die Zukunft: Das Startmenü im Stil von Windows 7 ist wieder da. Die aus Windows 8 und 8.1 bekannten App-Kacheln sind zwar noch vorhanden, aber nicht mehr so dominant.
(Bild: Microsoft)
Eine neue Klasse von sogenannten Universal Apps soll sowohl auf den PCs mit Windows 10 als auch auf den Smartphones laufen. Entwickler müssen die Apps also nicht mehr separat für den PC und die mobile Version von Windows entwickeln.

Microsoft kündigte an, dass die Smartphone-Version für alle Geräte verfügbar sein soll, auf denen auch die aktuelle Version Windows Phone 8.1 läuft. Ob sich dies allerdings für alle Geräte einhalten lässt oder in dem einen oder anderen Fall nicht doch an bestimmten Hardware-Requirements scheitert, muss die Zukunft zeigen.

Eine von Windows Phone vertraute virtuelle Persönlichkeit hält zudem mit Windows 10 auch Einzug auf dem PC, nämlich die durch Spracherkennung gesteuerte digitale Assistentin Cortana.

Einige User, die sich in Online-Foren äußerten, begrüßten den Schritt, Cortana auf den PC zu bringen. Es sei zum Beispiel möglich, per Sprachbefehl nach einer bestimmten Datei zu suchen, ohne das Bildschirmfenster verlassen zu müssen, das man gerade bearbeite.

Für einen „Just one more thing“-Moment, der eines Steve Jobs würdig gewesen wäre, sorgten die Redmonder aber mit der Präsentation der Virtual-Reality-Brille HoloLens. Das Gerät projiziert dreidimensionale virtuelle Objekte in das Blickfeld ihres Trägers, die mit der Realwelt verschmelzen.

Anders als es der Name suggeriert, verwendet HoloLens keine Hologramme, sondern eine stereographische Projektion. Das Gerät verfügt über eine eigenständige CPU, einen Grafikprozessor sowie eine weitere Recheneinheit namens Holographic Processing Unit (HPU), um die Bildeindrücke, die von der eingebauten Kamera eingefangen werden, mit den synthetisch generierten zu vermischen.

HoloLens soll etwa zeitgleich wie Windows 10 in den Handel kommen. Über das Veröffentlichungsdatum des kommenden Betriebssystem machte Microsoft gestern lediglich die Angabe „in late 2015“, also voraussichtlich im Herbst des laufenden Jahres.

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