Systemplattformen Windows 10 und HoloLens bringen Microsoft wieder ins Gespräch

Redakteur: Franz Graser

In Windows 10 sollen sich die Anwender wieder heimisch fühlen. Das vertraute Startmenü kehrt zurück, zudem erhalten Anwender von Windows 7 bis 8.1 ein Gratis-Update auf Windows 10. Für echtes Staunen sorgten die Redmonder aber mit der VR-Brille HoloLens.

Microsofts HoloLens: Die VR-Brille soll künstliche und reale Welt miteinander verschmelzen. Erste – wenn auch kurze – Erfahrungen von US-Reportern mit dem Gerät deuten darauf hin, dass sie dies tatsächlich erreicht.
Microsofts HoloLens: Die VR-Brille soll künstliche und reale Welt miteinander verschmelzen. Erste – wenn auch kurze – Erfahrungen von US-Reportern mit dem Gerät deuten darauf hin, dass sie dies tatsächlich erreicht.
(Bild: Microsoft)

War Windows 8 ein Ausrutscher? Die gestrige Präsentation von Microsofts kommender Betriebssystemgeneration lässt es zumindest so aussehen. Die Ankündigung, dass User der Versionen 7, 8 und 8.1 gratis auf Windows 10 upgraden können, sofern dies im ersten Jahr nach dem Release des neuen Systems geschieht, wird mancherorts als eine Geste der Abbitte gedeutet.

Wieder einmal wagt Microsoft also einen Neuanfang. Dabei setzen die Redmonder auf Bewährtes: Der vertraute Windows-Bildschirm ist wieder da. Er war auch im Vorgänger Windows 8 nie weg, aber der touch-freundliche Startbildschirm mit den markanten Kacheln und den darin eingebetteten Apps hatte manchen langjährigen Anwender doch irritiert.

Auch die Kacheln sind nicht weg, aber sie sind nun in das neue alte Startmenü integriert. Anders als in Windows 8 und 8.1 füllt der Start-Bildschirm auf PCs und Notebooks nun nicht mehr das gesamte Display aus, sondern nur noch einen Teil. Im linken Feld des Startmenüs findet man die Symbole der am häufigsten gebrauchten Anwendungen – wie man es von Windows 7 her kennt.

Auf Tablets bleiben die Kacheln mit der „Modern“ genannten Designsprache zwar das Standard-Interface. Dennoch hieß das Motto auch hier „Zurück in die Zukunft“.

Die linke Spalte des Startbildschirms enthält Shortcuts zu den am häufigsten genutzten Applikationen, zudem wurde in die Taskleiste ein Suchschlitz integriert, über den Internetsuchen gestartet werden können oder auch nach Dokumenten und Dateien geforscht werden kann.

Insgesamt sei das Start-Display den besser an die Bedürfnisse des Benutzers anpassbar, so das Urteil von Peter Bright, einem Ars Technica-Reporter, der das neue System selbst in Augenschein nehmen konnte.

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