Intelligente Energienetze

Wie Smart Grids die Energieversorgung optimieren

| Autor / Redakteur: Karl Lehnhoff * / Margit Kuther

Smart Cities: Die Städte der Zukunft verlangen nach intelligenter Stromversorgung
Smart Cities: Die Städte der Zukunft verlangen nach intelligenter Stromversorgung (Bild: EBV)

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Immer mehr dezentrale Energieerzeuger speisen Wind-, Biogas- und Solarenergie ins Netz ein – zu unterschiedlichen Zeiten und in schwankenden Mengen. Eine Herausforderung.

Die zentrale Energiegewinnung und die weiten Netzdistanzen bis zum Erzeuger sind bis heute weltweit die Regel. Doch diese Regel beginnt aufzuweichen. Der Grund ist der Trend hin zu dezentralen Versorgungskonzepten wie Wind-, Biogas- und Solarenergie mit variierenden Mengen.

Auf der anderen Seite entstehen neue Verbraucher wie fein verästelte Lade-Infrastrukturen mit tausenden von Tankstationen für Elektroautos. Die vorhandenen Energieverteilernetze sind diesen neuen Anforderungen kaum mehr gewachsen. Sie müssen zusammen mit Erzeugern und Verbrauchern zu Smart Grids ausgebaut werden: Zu intelligenten, regelbaren Netzen, mit denen sich die Herausforderungen der Energiewende, des Klimaschutzes und liberalisierter Strommärkte meistern lassen.

Smart Grid, Basis für dezentrale Energieversorgung

Kernfunktionalität der Smart Grids ist die Konnektivität. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, Anlagen, Systeme und Endgeräte standortunabhängig über das Internet zu vernetzen. Wenn die beteiligten Systeme und Komponenten schnell und sicher kommunizieren können, lassen sie sich beispielsweise zu virtuellen Kraftwerken zusammenschließen und bedarfsgerecht steuern. Auf dieser Basis können neue Dienstleistungen entstehen, die wiederum Grundlage neuer Geschäftsmodelle sein können.

Da beim Smart Grid technische Systeme direkt über das Web miteinander kommunizieren (M2M), ist es Teil des Internet der Dinge, kurz IoT (Internet of Things). Hinter den Begriffen stehen bekannte, größtenteils bereits verfügbare Technologien, die oft nur neu kombiniert oder erweitert werden.

Mit seinem vertikalen Marktsegment „Smart Grid“ adressiert EBV Elektronik gezielt diesen Wachstumsmarkt. Der führende Elektronik-Distributor hat das Segment in die vier Kernbereiche Energieerzeugung, Energieübertragung und -verteilung, Leistungsumsetzung sowie Messen und Handeln von Energie unterteilt und fokussiert sich auf Smart Meter, Energiespeicher, regelbare Transformatoren, Erzeuger für erneuerbare Energien, Lade-Infrastrukturen für Elektrofahrzeuge sowie zuverlässige, sichere Kommunikationslösungen für das Smart Grid.

Bereits ab der Initialphase neuer Produkte unterstützt EBV seine Kunden mit fundiertem Know-how, Entwicklungsmodulen und bewährten Systemlösungen. Für die Produktion liefert er zuverlässig genau passende Komponenten wie Sensoren, bewährte Konnektivitätsmodule, stromsparende Mikrocontroller und Embedded-Prozessoren. Darüber hinaus bringt EBV als Inkubator bei Bedarf die richtigen Partner zusammen. Damit Kunden schnell Applikationen für das Smart Grid entwickeln und erfolgreich vermarkten können.

Die Energiebranche steht vor einem fundamentalen Wandel

Von dem Wandel der Energiebranche zeugt nicht nur der angelaufene Ausstieg aus der Kernenergie, sondern auch Deutschlands erste Strom-Flatrate. Was bei Internetanschlüssen und Mobilfunkverträgen längst die Regel ist, wird sich auch im Energiemarkt durchsetzen. Enabler dafür ist das Smart Grid.

Das intelligente Energienetz nutzt die fortschreitende Digitalisierung der beteiligten Komponenten. Der Trend zu einer mehr dezentral und ressourcenschonender ausgerichteten Energieerzeugung und -versorgung sowie das intelligente, energieeffiziente Nutzen der Energie verlangen jedoch ein teilweise radikales Umdenken bei den beteiligten Unternehmen.

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