Initiative-S

Wie Sie herausfinden ob Ihre Internetseite eine Virenschleuder ist

| Redakteur: David Franz

Um das IT-Sicherheitsniveau zu verbessern, bietet der Verband der deutschen Internetwirtschaft "Eco" Unternehmen mit dem Webseiten-Check eine umfassende Hilfe bei der Beseitigung des Schadcodes von ihrer Webseite.
Um das IT-Sicherheitsniveau zu verbessern, bietet der Verband der deutschen Internetwirtschaft "Eco" Unternehmen mit dem Webseiten-Check eine umfassende Hilfe bei der Beseitigung des Schadcodes von ihrer Webseite. (Bild: Gerd Altmann / pixelio.de)

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft "Eco" gibt kleinen und mittelständische Unternehmen mit der "Initiative-S" die Möglichkeit ihre Internetseite kostenlos auf Malware zu prüfen. Wird ein Schadcode entdeckt, bekommt der Betreiber der Seite eine Anleitung zur Beseitigung des Trojaners.

Beim Besuch von seriösen Unternehmensseiten infizieren regelmäßig Internet-User ihre Rechner unbewusst mit Schadsoftware. In den meisten Fällen wissen die Betreiber der Seiten nicht, dass ihr Webauftritt von Cyber-Kriminellen genutzt wird um Malware zu verteilen.

Der Webseiten-Check "Initiative-S" richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen. Laut dem Internet Security Threat Report von Symantec richten sich 50% der Hackerangriffe gegen KMUs.

Ablauf des Webseiten-Checks

Firmen können ihre Homepage kostenlos unter www.initiative-s.de checken. Dabei wird der Webauftritt auf Malware überprüft. Ist ein Schadprogramm identifiziert, bekommt das Unternehmen eine Email mit einer Anleitung zur Beseitigung des Fremdcodes. Wer weitere Hilfe bei diesen Schritten benötigt, wird von Experten telefonisch unterstützt.

Darüber hinaus bietet "Eco" eine Reminder-Funktion an. Sollte der Schadcode nach 48 Stunden noch vorhanden sein, wird sowohl der Webseiten-Betreiber erneut informiert als auch der Hosting-Provider benachrichtigt, der seinerseits Maßnahmen zur Beseitigung einleiten kann.

Ist ein Internetauftritt von Malware befallen, liegt es in der Verantwortung des jeweiligen Unternehmens, die Reinigung der Webseite schnellstmöglich in Gang zu setzen. Neben dem Vertrauensverlust bei Kunden und Geschäftspartnern kann eine infizierte Website rechtliche Konsequenzen mit sich bringen, von Strafzahlungen über die Abschaltung des Webauftritts bis hin zur Bedrohung der Unternehmensexistenz.

Im internationalen Vergleich belegt Deutschland Platz 5 der Länder, von denen schädliche Onlineaktivitäten ausgehen. Dies geht ebenfalls aus dem Internet Security Threat Report 2011 hervor.

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