Wie sich Ladepunkte einfach aufbauen lassen

| Autor / Redakteur: Robert Ewendt * / Thomas Kuther

Wertschöpfung für das Unternehmen

Das Dienstleistungsangebot des Elektrohandwerks beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf die Installation von Schaltern und Steckdosen – seit Jahren gehören auch Gebäudeautomationssysteme zum Leistungsspektrum eines Elektrobetriebes. Mit der Elektromobilität kommt nun ein weiteres Anwendungsfeld hinzu.

In aller Regel ergänzen sich Elektro-Handwerk und Elektromobilität – was für die Betriebe eine interessante Erweiterung des Geschäftsfeldes bewirkt. Denn der Betreiber benötigt ja nicht nur die Stromleitung, sondern auch die Ladestation selbst sowie die Expertise für die Montage vor Ort. Der Gesamtnutzen für den Betreiber - als Kunden des Elektrobetriebs – wächst noch zusätzlich, wenn das Leistungsspektrum um Beratung, Planung und Ausführung von Energie-Managementsystemen im Smart Home erweitert wird.

Wenn der Werkzeugkoffer des Elektrofachmannes um ein Tablet ergänzt wird, wird der Elektrofachbetrieb auch zum Orientierungshelfer – etwa wenn bei vielen Kunden die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen nach 20 Jahren entfällt. Spätestens wenn der Kunde sich fragt, wie der die selbsterzeugte Energie optimal verwerten soll, kommen Themen wie elektrische Fahrzeugladung oder Energiespeichersysteme auf die Agenda.

Doch wie lassen sich die Ladepunkte einfach und kostengünstig anbinden? Mit der Ladesteuerung aus der Serie EV CC Basic von Phoenix Contact – CC steht dabei für Charge Control – lassen sich Energie-Managementsysteme über die integrierte RS485-Schnittstelle und über das Protokoll Modbus RTU anbinden. Wünscht der Kunde eine Anbindung an vorhandene IT-Strukturen, kann mit der Ladesteuerung EV CC Advanced eine einfache Integration über die Ethernet-Schnittstelle und dem Protokoll Modbus TCP/IP erfolgen. In beiden Fällen ist eine komplexe Programmierung nicht erforderlich – die einfache Konfiguration der Steuerung reicht aus.

Mit den Ladesteuerungen EV CC Basic und EV CC Advanced lassen sich einfache und komplexe Ladepunkte errichten und verwalten. Auch kundenspezifische Applikationen lassen sich damit bequem umsetzen – zum Beispiel eine einfache Ladefreigabe über einen Betätigungsschalter am Gehäuse, eine externe und automatische Ladefreigabe von der Photovoltaikanlage sowie eine Integration der Ladepunkte in das Smart Home. Für diese und andere Fälle bietet Phoenix Contact vier Ladetechnik-Sets an, die mit den spezifischen Komponenten für die Fahrzeugladung ausgestattet und vorkonfiguriert sind. Der Installateur ergänzt nur noch die bekannten Komponenten, wie Fehlerstrom-Schutzschalter, Installationsschütz und Gehäuse, um einen Ladepunkt aufzubauen. Damit startet das Elektrohandwerk in die e-mobile Zukunft.

* Robert Ewendt Produktmarketing Control, bei der Phoenix Contact E-Mobility GmbH in Schieder-Schwalenberg.

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