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COM Express

Wie sich ein COM-Express-Mini-Modul im rauen Umfeld bewährt

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Bedienkomfort bei Tag und Nacht

„Für den ROCU-7 haben wir keinen der handelsüblichen robusten Standard-Tablets verwendet, sondern eine eigene Lösung entwickelt und dafür die besten Komponenten, wie die COM-Express-Mini-Module verwendet, die der Markt bietet“, hebt Mike das Alleinstellungsmerkmal der Roboteam-Lösung hervor.

„Dadurch konnten wir kleinere und robustere Einheiten konstruieren und mit genau den Bedienelementen ausstatten, die wir uns vorstellten.“ Auch beim Bildschirm legten die Roboteam-Entwickler Wert auf Individualität. So ist der Monitor der robusten Steuereinheit nicht nur im hellen Sonnenlicht gut lesbar, sondern passt sich individuell an schwierige Lichtverhältnisse an. Die verwendeten Lichtkomponenten unterstützen zusätzlich auch den Nachteinsatz.

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Dieser Autorenbeitrag ist in der Printausgabe ELEKTRONIKPRAXIS 24/2015 erschienen. Diese ist auch als kostenloses ePaper oder als pdf abrufbar.

Die zu steuernde unbemannte Einheit lässt sich über den hochspezialisierten Bildschirm bei allen Lichtverhältnissen klar und deutlich erkennen. Das ermöglicht in allen Umgebungen jederzeit einen klaren Blick auf den unbemannten Roboter. Sogenannte „Starlight readable Screens“ sind speziell auch für den Einsatz in Tunnels oder bei unterirdischen Bodenuntersuchungen ein wichtiges Hilfsmittel.

Möglichst leichtes Marschgepäck

Der Zuschlag ging nicht zuletzt an die Lösung von Kontron, weil Roboteam besonderen Wert auf die leichte und kompakte Bauweise seiner Systeme legt, um den Einsatz im Feld zu vereinfachen. So wiegen der unbemannte Roboter und die Kontrolleinheit ROCU-7 gemeinsam nur rund 16 kg.

Einsatzkräfte können das komplette System auf dem Rücken durch das Gelände bis zu dem vorgesehenen Abschnitt tragen, von dem aus der Roboter in die Gefahrenzone starten soll. Auf diese Weise müssen die Soldaten nicht mehr unmittelbar an den Einsatzort gehen, um ihren Auftrag zu erfüllen. Vielmehr wird die zu platzierende Munition in die Greifarme des Roboters gelegt.

Dieser fährt dann ferngesteuert zum Einsatzort und legt Munition entsprechend ab. Nachdem der Roboter die Gefahrenzone verlassen hat, kann die Munition auf Distanz gezündet werden. So sind weder die Soldaten noch der Roboter gefährdet. Umgekehrt lassen sich auf diese Weise auch kritische Materialien aus gefährlichen Umgebungen holen und gesichert außer Betrieb nehmen, um Unbeteiligte zu schützen.

Kontrons COM-Express-Mini-Modul im Praxiseinsatz

Das COM-Express-Mini-Modul von Kontron arbeitet seit nunmehr drei Jahren in den Steuereinheiten von Roboteam und hat sich bei allen Einsätzen bewährt. „Wir verwenden inzwischen die neueste Generation des Moduls, aber auch die ältere Version arbeitet nach wie vor zuverlässig“, erklärt Mark Vaynberg.

Das ist auch notwendig, da die robusten unbemannten Roboter in der Regel eine Lebenszeit von zehn und mehr Jahren haben, vorausgesetzt, sie werden entsprechend gewartet. An der Zusammenarbeit mit Kontron schätzt Mark Vaynberg in erster Linie das technologische Know-how des Partners sowie dessen vorbildlichen Support.

„Sowohl in Israel, als auch in den USA, unseren wichtigsten Standorten, können wir uns jederzeit auf das weltweit sehr gut ausgebaute Vertriebsnetz von Kontron und einen sehr kundenorientierten Support verlassen“, so seine Erfahrung.

„Darüber hinaus hat Kontron gegenüber dem Wettbewerb einen deutlichen technologischen Vorsprung was uns garantiert, dass unsere Lösung immer mit der aktuellen Technologie ausgerüstet und damit State of the Art ist.“

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