Evolution statt Revolution Wie Schneider Electric die Fabrik von morgen sieht

Schneider Electric versteht Industrie 4.0 als Evolution statt Revolution. So arbeitet das Unternehmen schon seit 2001 an Projekten, bei denen es darum geht, Produktionsprozesse zu vernetzen. Die Botschaft von Schneider Electric lautet nun: Für die intelligente Fabrik müssen die vernetzten Produkte in übergeordnete Softwaresysteme eingebettet werden.

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Die Antriebe der Altivar-Process-Familie erfüllen die Anforderungen an Industrie 4.0 beispielsweise mit dem direkt in den Drive integrierten Webserver. Darüber hat der Anwender die Möglichkeiten, die er benötigt, um den Antrieb in Industrie-4.0-Umgebungen einzusetzen.
Die Antriebe der Altivar-Process-Familie erfüllen die Anforderungen an Industrie 4.0 beispielsweise mit dem direkt in den Drive integrierten Webserver. Darüber hat der Anwender die Möglichkeiten, die er benötigt, um den Antrieb in Industrie-4.0-Umgebungen einzusetzen.
(Bild: Schneider Electric)

Anders als viele Marktbegleiter versteht Schneider Electric den Trend Industrie 4.0 als Evolution statt Revolution. So arbeitet das Unternehmen schon seit über zehn Jahren an der Vernetzung von Produktionsprozessen und den damit verbundenen Innovationen in den Bereichen offene Architekturen und Ethernet-Kommunikation. Für Schneider Electric bedeutet Industrie 4.0 die Einbettung vernetzter Produkte in übergeordnete Softwaresysteme. Jürgen Siefert, Vice President Industry OEM bei Schneider Electric Deutschland sieht für diesen Schritt zwei Möglichkeiten: Entweder dringt die IT künftig immer mehr in den Maschinenbau ein oder aber der Maschinenbau erreicht immer mehr eigene IT-Kompetenzen.

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Herausforderung Cyber Security

„Wir haben Pläne und Ziele, aber wie genau die Zukunft mit Industrie 4.0 aussieht, wissen wir noch nicht. Daher ist uns die enge Zusammenarbeit mit den Kunden und das Bilden von Allianzen, beispielsweise mit Universitäten und Verbänden, wichtig “, sagt Rada Rodriguez, CEO von Schneider Electric Deutschland. So ist das Unternehmen seit längerem an globalen Kooperationen beteiligt, die offene Kummunikation und Standards sowie die Interoperabilität von industriellen Komponenten vorantreiben.

„Wir sind Mitglied in Standardisierungsgruppen wie der ODVA (Open DeviceNet Vendors Association) und der FDT (Field Device Technology). Gleichzeitig sehen wir uns als Pionier, der sich stets für die Abschaffung geschlossener Protokolle und für den Einsatz von Ethernet im industriellen Bereich eingesetzt hat“, erklärt Jean-Pascal Tricoire, CEO und Aufsichtsratsvorsitzender von Schneider Electric.

Die Lösungen des Unternehmens basieren auf offenen und standardisierten Internet-Technologien, die über Kontrollsysteme den sicheren Zugang zu Anlagen und deren Informationen ermöglichen. Dieser Ansatz bildet unter anderem den Grundstein für Big-Data-Konzepte, erweiterte Analysefunktionen sowie für die mobile Nutzung von Maschinendaten.

Ein wichtiges Thema dabei ist die Cyber Security. Laut Norbert Mauler, Consulting und Support Manager, Wonderware Software ist die Datensicherheit, d.h der sichere Schutz vor missbräuchlichem Zugriff auf produktionsrelevante Daten, eine wichtige Vorraussetzung für den Erfolg von Industrie 4.0 und muss mit wenig Aufwand realisierbar sein.

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