Hygiene und Arbeitsschutz in der Medizin Wie Messtechnik für ein sauberes medizinisches Umfeld sorgt

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Im klinischen Umfeld können Verunreinigungen zu schweren Konsequenzen führen. Mit der entsprechenden Messtechnik von TSI soll es gar nicht erst so weit kommen.

Anbieter zum Thema

Das optische Partikelgrößenmessgerät 3330 misst die Partikelkonzentration und Partikelgrößenverteilung mit Einzelpartikelzählung
Das optische Partikelgrößenmessgerät 3330 misst die Partikelkonzentration und Partikelgrößenverteilung mit Einzelpartikelzählung
(TSI)

Seit Juli 2011 gilt das Gesetz für Infektionsschutz. Somit war es ein Grund, Hygiene und Arbeitsschutz zum Thema der Weltleitmesse Medica in Düsseldorf zu machen. Neben der generellen Hygiene und Sterilisation gehen die Anbieter von Messtechnik noch weiter und ermöglichen Training von Personal, Überwachung und Echtzeit-Warnungen bei Kontaminationen. TSI bietet Lösungen, die Schutz bieten und Schutzwirkung trainieren können. So können mit dem TSI PortaCount die Träger von Schutzmasken auf deren richtige Nutzung trainiert werden – während die Maske getragen wird. Das Gerät erfüllt dabei die aktuellsten europa- und weltweit gültigen Normen wie EN529-2005, BGR 190 sowie die EU-Vorschriften. Häufige Anwendungsfehler können so über Training vermieden werden.

Partikel in der Arbeitsumgebung messen

Portable Messgeräte erlauben zudem die Messung von Partikeln in der Luft. Im Gesundheitswesen sind Partikel gleichbedeutend mit Gefahr – jedwede Verunreinigung kann schädliche Wirkung haben. Geräte wie der TSI DustTrak II oder DustTrak DRX messen gröbere Partikel in Arbeitsumgebungen, doch noch größere Gefahren lauern bei ultrafeinen Partikeln, die in Laborräumen, Operationssälen und Pharma-Reinräumen auftreten können.

Tragbare Elektrometer ermöglichen die Echtzeitmessung solcher Gefahrstoffe, mit einem Alarmton werden die Nutzer eines TSI AEROTRAK 9000 gewarnt, wenn kritische Schwellenwerte übertreten werden. Das Gerät ermittelt nach den Ablagerungskurven der ICRP (Internationale Strahlenschutzkommission) die Oberfläche der Nanopartikel, die sich im tracheobronchialen oder alveolaren Bereich der Lunge abscheiden.

Reinräume und Labore messtechnisch überwachen

Der BioTrak geht noch einen Schritt weiter und misst biologisch gefährliche Stoffe in Echtzeit und bestimmt deren Gefahrengrad. Über eine selbst entwickelte und patentierte Technik – die laserinduzierte Fluoreszensztechnologie (LIF) – wird die Lebensfähigkeit bzw. Viabilität der Keime unter den Partikeln gemessen. Neben der Gesamtpartikelzahl lässt sich so zuverlässig ermitteln, ob eine Gefahr vorliegt. Das ist vor allem in pharmazeutischen Reinräumen und Laboren wichtig.

Dabei sinkt die Gefahr, Medizinprodukte zu verunreinigen, wenn solche Überwachungstechnik eingesetzt wird. Das Gerät ist dabei als Rapid Microbiology Method (RMM) eingestuft, erfüllt werden die ISO-Normen 21501-4 sowie ISO 14698. Ein integrierter Partikelsammelfilter ermöglicht nach den Echtzeit-Messungen eine umfassende mikrobiologische Untersuchung der Luftproben. Mit Ethernet- und USB-Schnittstelle können die Berichte gemäß ISO-14644-1, EU GMP Annex 1 und FS209E exportiert und genutzt werden – somit ist auch die Nachweisbarkeit gegeben.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:36910920)