LED-Linsen

Wie Linsen und Optiken die LED-Beleuchtung unterstützen können

| Redakteur: Hendrik Härter

Aus wenig elektrischer Energie viel Licht erzeugen: LEDs sind auf dem besten Weg, in unseren Alltag vorzudringen. Doch ohne Linsen mit ihren entsprechenden Optiken aus Glas oder Kunststoff kann das Halbleiterbauteil LED das Licht nicht optimal abgeben.

Die neue Generation von Lampen macht aus wenig Strom viel Licht: Leuchtdioden erobern zunehmend die verschiedensten Beleuchtungsanwendungen – sie stecken bereits im Auto als Rücklicht oder Blinker, in Ampeln, Nachttisch- und Taschenlampen. Schon bald werden die umweltfreundlichen LED-Lampen auch die Wohnzimmerbeleuchtung revolutionieren.

Der aufstrebende LED-Markt bietet für Produkte von Evonik eine Vielzahl neuer Einsatzmöglichkeiten – von der Werbetafel bis zur Wasserentkeimung. Nachdem bereits die Glühlampe aus den Wohnzimmern verbannt worden ist, rückt mittlerweile auch die Energiesparlampe zusehends in den Hintergrund. Ihr Nachteil: Sie enthält Spuren von Quecksilber und endet damit als Sondermüll. Nun drängt eine neue Lampengeneration in die Haushalte: die Leuchtdioden – in der englischen Bezeichnung Light Emitting Diodes, kurz LEDs.

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Der Phosphor bringt die LED zum Leuchten

Die LEDs bestehen aus zwei Halbleitern mit unterschiedlichen Eigenschaften. Wenn zwischen ihnen Strom fließt, entsteht Licht. Die Diode ist mit dem Leuchtstoff Phosphor bedeckt und wird durch diesen zum Leuchten gebracht. Je nach Dosierung und Wahl des Farbstoffes variiert der abgegebene Farbton des Lichts.

Vor dem Hintergrund der Klimaschutzdebatte und der steigenden Strompreise ist es notwendiger denn je, Leuchtobjekte so energieeffizient wie möglich zu gestalten. LEDs erwärmen sich zudem auf höchstens 40 bis 50 °C und gelten als kindersicher und weniger brandgefährlich.

Die klassische Glühlampe erreicht hingegen eine Außentemperatur von rund 300 °C und kann damit leicht brennbare Materialien entzünden. Bei den LEDs ist es die Technik selbst, die bisher wenig hitzebeständig ist. Als Beleuchtungsmittel über dem Herd sind LEDs deshalb bislang ungeeignet. Weiteres Manko: Noch liefern die Dioden nur wenig weißes Licht. Doch das wird sich bald ändern.

Linsen für die LED schützen den Phosphor

Die Linsen, die eine LED umschließen, können sowohl aus Glas, wie auch aus Kunststoff hergestellt werden. Evonik bietet für beide Möglichkeiten die optimale Lösung an: Unter dem Markennamen SAVOSIL entwickelt Evonik in einem Gemeinschaftsunternehmen mit der Cristal Material Corporation aus Taiwan Glaslinsen schon für die nächste Generation von Leuchtdioden.

Die Linsen werden in weißen High-End LEDs eingesetzt. Warmweiße LED-Lampen sollen herkömmliche Leuchtmittel wie Halogen- und Energiesparlampen nach und nach ersetzen. Aber auch für Scanner, tragbare Projektoren und als Hintergrundbeleuchtung bei Flachbildschirmen, den LCD-TV, und Computer eignen sich die Leuchtquellen auf Basis der Halbleitertechnologie.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie die LED-Linsen hergestellt werden

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