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Wie Erhitzen von Aluminium und Ruthenium Schweißen, Löten, Kleben ersetzt

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Unterschiedlichste Materialien verbinden ohne Schweißen, Löten oder Kleben

In weiteren Untersuchungen soll es nun darum gehen, die Komponenten von Ruthenium- und Aluminiumatomen geometrisch so aufzubauen, dass man alle gewünschten Eigenschaften wie auf Knopfdruck abrufen kann.

„Wir gehen davon aus, dass man damit viele hitzeempfindliche Bauteile schonend und gleichzeitig extrem rasch zusammenfügen kann. Es wird aber auch dabei helfen, ganz unterschiedliche Materialien miteinander zu verbinden, bei denen man bisher mit Schweißen, Löten oder Kleben keine befriedigenden Ergebnisse erzielen konnte“, sagt Frank Mücklich.

Die detaillierten Forschungsergebnisse wurden als Open Access-Artikel online in den Scientific Reports von Nature veröffentlicht. An der Publikation haben Materialwissenschaftler der Universität des Saarlandes und der Universität in Helsinki sowie des Paul-Scherrer-Instituts in der Schweiz mitgewirkt.

Die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik auf dem Campus der Universität des Saarlandes zählt mit rund 300 Wissenschaftlern zu den fünf bundesweit führenden Standorten auf diesem Gebiet. Die derzeit 13 Professoren an der Universität sind eng vernetzt mit den Forschern am Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM), dem Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) und dem Steinbeis-Forschungszentrum Material Engineering Center Saarland (MECS).

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