Maschinensteuerung

Wie ein Fingerdruck komplexe Falzvorgänge aktiviert

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Gute Projektarbeit ist die halbe Miete

Die gute Zusammenarbeit, die das Team von Heidelberg Postpress bereits im Vorprojekt mit Kontron verband, setzte sich auch in der Phase des Re-Designs fort. „Unsere Vorstellungen und Wünsche wurden von Kontron unbürokratisch umgesetzt und unsere Fragen immer zeitnah beantwortet“, lobt Dominik Bicheler, Leiter Einkauf, die Kooperation.

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„Die Tests liefen während der gesamten Phase einwandfrei, brachten die gewünschten Ergebnisse und ermöglichen es uns, ab sofort den Serienbetrieb aufzunehmen.“

Für das Kontron-Modul COMe-BIP2 habe man sich im Zuge des Re-Designs entschieden, weil dieses bereits mit der dritten Generation der Intel Core Series arbeitet und dem Entwicklerteam dadurch eine hohe Flexibilität bietet. Alle Module dieser Produktfamilie sind hoch integrierte Computer und bieten eine sehr kompakte Bauweise, erklären die Entwickler unisono.

Da die COM-Express-Spezifikation unterstützt werde, können Entwickler mit einer standardisierten Plattform arbeiten, die es ihnen erlaube, individuelle Basisboards zu kreieren, die sowohl mit Vorgängermodellen arbeiten, aber auch für die Zusammenarbeit mit zukünftigen Modulen arbeiten, die die COMe Spezifikation unterstützen.

Schnell zur Einsatzreife mit Modulen von Kontron

Da Pin-out Type 2 und Type 6 unterstützt werden, deckt das Modul modernste Interface Technologien ab, lässt sich gleichzeitig aber auch mit einer Vielzahl vorhandener Basisboards kombinieren, was ein breites Anwendungsfeld erlaube und eine lange Lebensdauer sicherstelle.

Entwickler von Embedded Applikationen seien deshalb in der Lage, ein Gesamtsystem schnell zu entwickeln und ohne großen Aufwand betriebsbereit zu machen, erklären die Techniker.

Der aktuelle Intel-Prozessor sorgt im Steuerelement der Falzmaschinen neben der Effizienz auch für eine hohe Performance und unterstützt dadurch die Abläufe der Maschinen. Die Entscheidung für das Kontron-Modul fiel auch, weil für funktionierende Abläufe ein reibungsloser Datentransfer zwischen der Steuereinheit und den produktiven Maschinen notwendig ist.

Mit USB 3.0, SATA 6 Gb/s und PCI Express bietet das COMe-Modul eine ausreichende Palette an Anschlüssen, um hier die geforderten Transferraten sicherzustellen.

Die Bedienung der Maschinen erfolgt in der Regel via Touch-Screen, über den sich die verschiedenen Falzabläufe steuern lassen. Das COMe-Modul unterstützt die dazu erforderliche hochauflösende visuelle Performance durch die Unterstützung der Standards DirectX 11 und OCL 1.1.

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