Embedded Wie Distributoren Entwickler mit modularen Entwicklungsumgebungen unterstützen

Autor / Redakteur: Andreas Schumm * / Margit Kuther

High-Tech-Produkte werden immer komplexer bei gleichbleibendem Zeitdruck. Entwickler profitieren daher von Distributoren wie Arrow, die ihnen Design-Lösungen anbieten können.

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BeagleBundle-Board: Unter der Führung von Arrow kreierten Unternehmen das BeagleBundle
BeagleBundle-Board: Unter der Führung von Arrow kreierten Unternehmen das BeagleBundle
(Bild: Arrow)

Distributoren wie Arrow übernehmen vermehrt Services, die Kunden im Design-in-Prozess unterstützen. Arrow beispielsweise liefert teils modulare Referenzdesigns, Plug&Play-Hardware, Software, Firmware und entsprechende Dokumentation, die Entwickler bei der raschen Überprüfung ihrer Konzepte unterstützen und dazu beitragen, die neuen Projekte in immer kürzeren Zyklen vom Prototypen zur Produktion zu bringen.

Entwickler können so die zunehmend wertvoller werdenden Ressourcen auf die Schaffung von Differenzierungsmerkmalen konzentrieren und ihr Produkt auf dem Markt schlussendlich von den anderen abheben. Eine entscheidende Rolle spielt aus Sicht von Arrow die großflächige Unterstützung durch Field Application Engineers vor Ort, die mit ihren Kollegen weltweit vernetzt sind und aufgrund intensiver Hersteller-Schulungen immer auf dem Stand der neuesten Trends und Produkte sind.

Distributoren wie Arrow können Ressourcen in vielfältigen Kombinationen anbieten, indem sie unternehmenseigenes Design-Knowhow nutzen und Partnerschaften mit Spezialisten von Drittanbietern, etwa Softwareentwicklern eingehen. Dabei entstehen Entwicklungsplattformen und Referenzdesigns, die Produkte und Technologien zahlreicher Anbieter vereinen und auch für bestehende Evaluierungs-Kits verschiedener Hersteller Mehrwert schaffen.

Flexible Entwicklungsplattform

Damit ein Referenzdesign einen hohen Mehrwert bietet, muss es nützliche Lösungen für wesentliche Herausforderungen bereitstellen. Beispielsweise ein Stromversorgungs-Design, ein Embedded-Processing-Subsystem und vielfältige Optionen für die Konnektivität. Ein wesentlicher Punkt ist jedoch, dass es Entwicklern die Flexibilität verleiht, das gewünschte, individuelle Endprodukt herzustellen.

Heute ermöglichen zahlreiche Evaluierungsboards verschiedener Halbleiterhersteller eine schnelle Einführung und einen zügigen Planungsbeginn auf Basis eines ausgewählten Chipsets. Die Hardware kann darüber hinaus mit entsprechenden CAD-Daten geliefert werden, was die Integration im Endprodukt zusätzlich vereinfacht. Es zeichnet sich ein flexiblerer und anpassungsfähigerer Entwicklungsansatz auf Grundlage einer modularen Herangehensweise ab, die es den Entwicklern erlaubt, aus einer Vielzahl von Prozessor-Boards oder Modulen mit Sonderfunktionen zu wählen, zum Beispiel solche, die sich über eine Standardschnittstelle an Barebone-Systeme anschließen lassen.

Ein Beispiel dafür ist das Freescale Tower System für Embedded-Entwicklung, das den Technikern die Möglichkeit bietet, aus einem breiten Spektrum an Plug-in Mikrocontroller-Boards auszuwählen und diese unkompliziert mit anderen Modulen zu kombinieren, beispielsweise mit Boards, die MEMS-Sensoren beherbergen oder mit drahtlosen Kommunikationsmodulen, die weit verbreitete Standards unterstützen, wie WLAN, Bluetooth oder ZigBee.

Je weiter sich die technischen Fähigkeiten im Distributionskanal entwickeln, desto eher sind Distributoren in der Lage, Nutzen aus ihrer Position in der Versorgungskette zu ziehen und noch flexiblere Plattformen zu gestalten, die Hilfestellung bei der Konzeptprüfung, der Entwicklung von Prototypen und bei Produkttests leisten.

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