E-Procurement

Wie B2B-Unternehmen Kunden binden können

| Redakteur: Margit Kuther

Conrads Logistikzentrum in Wernberg: eines der modernsten Distributionsanlagen in Europa
Conrads Logistikzentrum in Wernberg: eines der modernsten Distributionsanlagen in Europa (Bild: Conrad)

Auf Folgeaufträge von Stammkunden ist auch im B2B-Geschäft kein Verlass mehr. Kunden erwarten heute Leistungen wie intelligentes Einkaufen, denn gute Preise, ein umfangreiches Portfolio und eine rasche Lieferung ist für sie selbstverständlich.

Vor nicht allzu langer Zeit konnten sich Distributoren im B2B-Geschäft (Business-to-Business) noch auf Folgeaufträge von Stammkunden verlassen. Deren einziger Grund, zu einem anderen Anbieter zu wechseln, wären Alleinstellungmerkmale wie ein höheres Produktangebot, ein besserer Preis und die Lieferzeit gewesen.

Heute reichen diese Kriterien nicht mehr, um die Kundenbindung zu gewährleisten. Kluge Distributoren haben gelernt, dass Logistik heute einen Mehrwert bieten muss, z.B. mittels Online-Produktbeschaffung, Kundenspezifizierung, Kalibrierung und Betreuung/Wartung nach der Lieferung.

E-Procurement, intelligentes Einkaufen rund um die Uhr

Es ist daher nicht überraschend, dass sich E-Procurement als attraktiv für OEMs, MRO-Spezialisten (Maintenance, Repair and Overhaul) und andere Geschäftskunden im Elektroniksektor erweist. Diese Dienste sind über internetfähige Geräte praktisch rund um die Uhr ganzjährig verfügbar. Die Vorteile des Online-Procurement wie „Conrad Smart Procure“ oder ein OCI-/Punch-out-Zugriff auf neueste Produktdaten sind die einfache Bedienung, eine deutliche Effizienzsteigerung und echte Flexibilität.

Heute werden ein umfangreiches Produktangebot, eine schnelle Lieferung und ein niedriger Preis als Standard erwartet. Das sind die Benchmarks, an denen sich alle engagierten Distributoren messen. Jedoch reichen gedruckte Kataloge oder einfache Online-Shops im 21. Jahrhundert nicht mehr aus; und E-Procurement ist eines dieser Unterscheidungsmerkmale, die jeder Zulieferer im B2B-Elektroniksektor anbieten muss, wenn er überleben will.

Aber was bietet E-Procurement – manchmal auch als intelligenter Einkauf betitelt – wirklich für den Nutzer? Im Fall von Conrads neuem System „Conrad Smart Procure“, das auf einer integrierten Cloud-Plattform arbeitet, ist der einfache Zugriff der Hauptvorteil. Es folgt die Möglichkeit, wichtige Teile des Kaufprozesses kundenspezifisch auszulegen, um bestimmte Anforderungen zu erfüllen.

Mit der Möglichkeit, das System so zu konfigurieren, dass z.B. verschiedene Kostenstellenstrukturen oder verschiedene Nutzer berücksichtigt werden können, kann sich ein zeitaufwendiger Genehmigungsprozess im Hause erübrigen.

Ein weiterer Vorteil eines Online-Procurement-Systems ist, dass nahezu jeder, der berechtigten Zugriff auf das System hat, jederzeit Aktualisierungen durchführen kann. Dies kann z.B. die Änderung der Versanddetails oder des Auftrags umfassen.

Da dies in Echtzeit möglich ist, gestaltet sich der Beschaffungsprozess wesentlich flexibler und die Kundenzufriedenheit steigt. Je weniger Aufwand der Kunde betreiben muss, desto wahrscheinlicher kehrt er immer wieder zum selben Anbieter zurück.

Sofortiger Zugriff auf über 600.000 Produkte

Mit einem sofortigen Zugriff auf über 600.000 Produkte bieten Systeme wie „Conrad Smart Procure“ auch Berichte und Statistiken, die andernfalls nicht zur Verfügung stehen. Dazu zählen auch die Auftragsverfolgung (Tracking) und die Möglichkeit, alle Einkaufsaktivitäten zu verfolgen und zu analysieren.

Ein weiterer Vorteil solcher Systeme ist deren einfache Integration in bestehende E-Procurement-Einrichtungen beim Kunden. Der Bestell- und Überwachungsprozess wird somit rationalisiert und sorgt für einen nahtlosen Betrieb. Personalisierte elektronische Kataloge mit strukturierten Produkthierarchien und genauen Produktdaten verbessern dabei die Kundenzufriedenheit.

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