Raspberry Pi on air

Wi-Fi- und HF-Module für Raspberry Pi bei RS

| Redakteur: Margit Kuther

Raspberry Pi Wireless: erhältlich sind ein HF- (Bild) und IEEE802.11b/g/n-Modul
Raspberry Pi Wireless: erhältlich sind ein HF- (Bild) und IEEE802.11b/g/n-Modul (Bild: RS Components)

Zwei Wireless-Module für Raspberry Pi, eines nach IEEE802.11b/g/n und ein HF-Modul, sind exklusiv über RS Components erhältlich.

Die zwei neuen Wireless-Module für Raspberry Pí (Vertrieb: RS Components) ermöglichen kabellose Schnittstellen für Anwendungen mit geringer Energieaufnahme, etwa für mobile Geräte.

WiFi nach IEEE802.11b/g/n

Das erste USB-Modul ermöglicht Wi-Fi-Funktionalität nach dem Wireless-Protokoll IEEE802.11b/g/n (rund 13 Euro).

Übertragungsraten bis zu 150 Mbps sind möglich, ideal für große Datenmengen, da dreimal schneller als Standardverbindungen gemäß IEEE 802.11g, bei denen maximal 54 Mbit/s spezifiziert sind.

Eine Anpassung der Ausgangsleistung bei inaktiver Wireless-Funktion abhängig von der Entfernung und Entlastung der CPU verringert den Energieverbrauch zwischen 20 und 50%. Das Modul kann als WPS (Wi-Fi Protected Setup) konfiguriert werden, um ein sicheres Wireless-Netzwerk aufzubauen.

HF-Transceivertechnologie

Das zweite USB-Modul (rund 57 Euro) nutzt HF-Transceivertechnologie mit geringer Leistungsaufnahme, um eine bidirektionale Verbindung zu jedem Device aufzubauen, das die serielle Kommunikation unterstützt, zum Beispiel zu einem PC oder einem anderen Raspberry Pi. Im Gerät integriert ist eine WLAN-Antenne mit SMA-Anschluss.

Um Störungen der Geräte untereinander und durch andere HF-Geräte zu unterbinden, können Frequenz, Bandbreite, Leistungsausgang und Datenraten konfiguriert werden.

Die HF-Technologie ermöglicht eine erheblich größere Reichweite (bis zu 300 m, abhängig vom Gelände) und geringere Leistungsaufnahme als andere Wireless-Protokolle wie Wi-Fi oder Bluetooth. Das Host-Device kann Daten mit bis zu 180 Bytes pro Paket zu anderen Hosts innerhalb des Empfangsbereichs senden und von ihnen empfangen, was insbesondere für Sensorik- und Steuerungsanwendungen vorteilhaft ist.

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Eine weitere Produktvariante enthält einen Zweikanal-Transceiver anstelle eines Einkanal-Transceivers.

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