Wettstreit der Leiterplattendesigner um den PCB Design Award

| Redakteur: Johann Wiesböck

Verleihung der PCB Design Awards 2016 in Bonn: Die Finalisten bei der Preisverleihung auf der FED-Konferenz, Reihe oben v.l.: Thomas Blasko, Alois Spieß, Alfred Fuchs, Thomas Spangenberg, Alfred Holzberger, Michael Schwitzer, Reihe unten v.l.: Thorsten Ostermann, Alexander Tonino, Andreas Heschl, Michael Matthes.
Verleihung der PCB Design Awards 2016 in Bonn: Die Finalisten bei der Preisverleihung auf der FED-Konferenz, Reihe oben v.l.: Thomas Blasko, Alois Spieß, Alfred Fuchs, Thomas Spangenberg, Alfred Holzberger, Michael Schwitzer, Reihe unten v.l.: Thorsten Ostermann, Alexander Tonino, Andreas Heschl, Michael Matthes. (Bild: FED)

Nur alle zwei Jahre haben Leiterplattendesigner die Chance auf den wertvollen Berufspreis PCB Design Award. Jetzt ist es wieder soweit. Am Wettbewerb teilnehmen kann, wer bis zum 31. Mai eine Arbeit aus seiner Berufspraxis einreicht.

Die Fachleute sind sich einig: „Die Intelligenz sitzt vor dem Bildschirm.“ Um diese Intelligenz für herausragende Leistung des Leiterplattendesigners geht es beim PCB Design Award. Seit 2012 verleiht der Fachverband FED alle zwei Jahre den wertvollen Berufspreis, der als Ritterschlag in der Community gilt.

„Beim PCB Design Award geht es ausschließlich um die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Designers“, stellt Erika Reel klar. Sie ist FED-Vorstand für Design und Initiatorin des Wettbewerbs. Beim PCB Design Award bewertet eine unabhängige Jury aus Spezialisten, wie es dem Designer gelungen ist, die an ihn gestellte Aufgabe unter den geforderten Bedingungen zu lösen.

Einzige Tool-unabhängige Wettbewerb für PCB-Designer

Keine Rolle spielt, um welches Gerät oder Baugruppe es sich beim Design handelt. Voraussetzung ist nur, dass es mindestens einen funktionsfähigen Prototyp gibt. Unerheblich ist auch, mit welchem System das Design erstellt wurde. „Ein guter PCB-Designer kann mit vielen Tools gute Ergebnisse erzielen“, bestätigt Michael Schwitzer. Er und sein Team holten sich den wertvollen Preis 2012 und 2014. Und auch die Verbandszugehörigkeit hat keine Relevanz. Jeder Leiterplattendesigner, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig ist, darf sich bewerben.

So machen Sie mit: Laden Sie die Bewerbungsunterlagen aus dem Netz unter http://pcbdesignaward.de. Beschreiben Sie anhand des Bewerbungsbogens ihre Arbeit. Das Design muss einer der folgenden vier Kategorien zugeordnet werden: 3D/Bauraum, High Power, hohe Verdrahtungsdichte/hohe Übertragungsraten/HDI und Kreativität.

Erklären Sie die gestellte Aufgabe, die gewählte Herangehensweise und die Umsetzung. In die Bewerbung kommen auch Screenshots und Fotos, aber keine Designdaten. Die Bewerbungsunterlagen bestehen aus zwei Teilen: einem Deckblatt mit Angaben zur Person und der Beschreibung des Designs. Die Beschreibung der Lösung ist die Grundlage für die Bewertung der Jury. Sechs Experten bewerten unabhängig voneinander die anonymisierten Arbeiten nach festgelegten Kriterien und vergeben Punkte.

Unter allen Teilnehmern wird ein Apple iPad verlost

Auf dem Festabend der FED-Konferenz, die am 26. und 27.9. 2018 in Bamberg stattfindet, werden die Finalisten bekanntgegeben und ausgezeichnet. Die drei Designer mit der höchsten Punktzahl pro Kategorie bekommen ein VIP-Ticket für die FED-Konferenz und eine Urkunde. Die Erstplatzierten erhalten außerdem einen Gutschein für ein Tagesseminar des FED nach Wahl. Jeder Designer, der am Wettbewerb teilnimmt, hat die Chance ein Apple iPad zu gewinnen. Das iPad wird nach der Preisverleihung ausgelost.

„Die Nominierung war für mich Höhepunkt und Wertschätzung meiner jahrzehntelangen Arbeit als Designer“, erinnert sich Alfred Holzberger, der 2016 zu den Finalisten beim PCB Design Award gehörte. Ähnlich formuliert es Michael Schleicher, der 2012 den Award gewann: „Der PCB Design Award ist für mich vor allem eine Bestätigung der geleisteten Arbeit und Qualität.“

„Mich reizte es, mich mit anderen PCB-Designern zu messen und so ein Feedback von außen, von anderen Experten, zu erhalten“, sagt Alexander Tonino. Der Leiterplattendesigner aus Österreich holte sich den wertvollen Preis in der Kategorie High Power.

Wer sich auch im Wettstreit der Leiterplattendesigner messen möchte, hat jetzt die Gelegenheit. Bis zum 31. Mai kann jeder PCB-Designer eine Arbeit aus seiner Berufspraxis einreichen. Selbstverständlich werden alle Bewerbungen streng vertraulich behandelt. Alle Informationen zur Teilnahme gibt es im Internet unter pcbdesignaward.de.

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