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SolarMobil Wettrennen der Solarflitzer

Redakteur: Margit Kuther

Mit der Kraft der Sonne treten Schülerinnen und Schüler mit ihren Solar-Fahrzeugen beim bundesweiten Wettbewerb SolarMobil am 21.9.2012 in Chemnitz an.

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SolarMobil: Schülerwettrennen der selbst gebauten Solar-Modellfahrzeuge
SolarMobil: Schülerwettrennen der selbst gebauten Solar-Modellfahrzeuge

Auch beim diesjährigen Finale der dritten SolarMobil-Veranstaltung im sächsischen Chemnitz schicken Schülerinnen und Schüler ihre selbst konstruierten Solarmodellfahrzeuge ins Rennen, messen sich in Geschwindigkeit und Kreativität.

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Mit dem Schülerwettbewerb SolarMobil Deutschland wollen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) Kinder und Jugendliche für die Zukunftsthemen Elektromobilität und Erneuerbare Energien begeistern und zeigen, was mit der Kraft der Sonne möglich ist.

Die Finalteilnehmer stammen aus den zehn Regionalwettbewerben

Dass sie Siegertypen sind, haben die Finalteilnehmer in den zehn Regionalwettbewerben in Bremen, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Emden, Frankfurt a. M., Glücksburg, Göttingen, Kassel und Wietow (bei Wismar) bewiesen. Über 60 Teams mit rund 160 Teilnehmern haben sich darüber für das Bundesfinale qualifiziert. Es findet in diesem Jahr als Abschluss der "Europäischen Woche der Mobilität" am Chemnitzer Moritzhof statt.

Zahlreiche europäische Kommunen beteiligen sich jedes Jahr mit unterschiedlichsten Aktionen an der weltweit größten Kampagne zur nachhaltigen Mobilität, so auch Chemnitz.

„Für uns ist das der optimale Rahmen. Denn bei der Mobilitätswoche geht es darum, Werbung für eine nachhaltige Fortbewegung zu machen. Nichts anderes wollen wir mit unserem Schülerwettbewerb SolarMobil Deutschland: Kinder und Jugendlichen auf spielerische Art und Weise an das Thema heranführen, indem sie selbst planen, konstruieren, sich messen, Erfolge feiern und auch noch etwas gewinnen können - das Ganze mit der Kraft der Sonne", erklärt Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas die Motivation der Veranstalter. Der Ministerialdirektor im BMBF wird zusammen mit seinem Kollegen vom VDE zum Auftakt am Vormittag die Startfahne schwenken.

Die Aufgaben

In zwei Kategorien und in den Klassenstufen vier bis acht sowie neun bis dreizehn treten die Jungkonstrukteure gegeneinander an. In der Ultraleichtklasse schicken sie ihre Fahrzeuge auf einer zehn Meter langen Bahn ins Rennen. Vorgegeben sind dabei die Abmessungen des Fahrzeugs und die Fläche, die mit Solarzellen bedeckt sein darf. Alles andere, vor allem die Wahl des Materials, bleibt den jungen Tüftlern überlassen.

Es gewinnt das schnellste Team, das die Sonnenenergie so effizient wie möglich nutzt. Etwas anspruchsvoller wird es für die älteren Teilnehmer: Sie müssen eine Tunneldurchfahrt meistern, für die ein Energiespeicher erforderlich ist, was den Schwierigkeitsgrad erhöht.

Daneben gibt es eine Ausstellung und ein Schaufahren mit besonders ausgefallen gestalteten Fahrzeugen, die in der Kreativklasse prämiert werden. Hier honoriert die Jury die einfallsreichste Gestaltung der Fahrzeuge, die aber auch ihre Fahrtüchtigkeit beweisen müssen.

Gewinne im Gesamtwert von 2000 Euro

Den jeweils ersten drei Siegern der Wettbewerbs- und Altersklassen winken attraktive Preise im Gesamtwert von rund 2000 Euro - inklusive Sonderpreisen für diejenigen Teams, die zusätzlich zur Praxis ihre Idee auf einem Poster am anschaulichsten erklären und vorstellen.

SolarMobil Deutschland wird in Chemnitz als einer der "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet. Rund 2000 Bewerbungen hat die Jury der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und der Deutschen Bank gesichtet. Ausgewählt hat sie Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten.

"Wir freuen uns sehr, dass "SolarMobil Deutschland" als eine der besten Zukunftsideen unseres Landes prämiert wird. Das ist ein starkes Zeichen für die vielen Schülerinnen und Schüler, die den Wettbewerb mit ihren kreativen Ideen bereichern. Und es zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, was die Nachwuchsförderung im Bereich der erneuerbaren Energien anbetrifft", freut sich VDE-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer über die Auszeichnung.

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