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Bearbeitung von leiterplatten Werkzeugspezialist GCT steigert Kapazität um rund 70 Prozent

| Redakteur: Franz Graser

Die mechanische Bearbeitung von Insulated Metallic Substrates (IMS), die etwa in der Leistungselektronik verwendet werden, stellt hohe Anforderungen an Werkzeuge und Maschinen.

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Ein diamantbeschichteter Zwei-Schneiden-Fräser
Ein diamantbeschichteter Zwei-Schneiden-Fräser
(Bild: GCT Weingarten)

Bei den Bohr- und Fräsmaschinen sind geringe Vibrationen und Spannzangenrundlauf, der Einsatz von Vakuumtischen und eine Minimalmengenschmiereinrichtung wichtige Voraussetzungen für optimale Ergebnisse.

Für die Bearbeitung von IMS setzen sich vermehrt diamantbeschichtete Bohrer und Zwei-Schneiden-Fräser durch. Der Werkzeughersteller GCT aus Weingarten steigert daher die Fertigungskapazität für diamantbeschichtete Werkzeuge um rund 70 Prozent. Johann Schmidt, Gesamtleiter Technik bei GCT, sagte der ELEKTRONIKPRAXIS, man wolle die derzeit drei vorhandenen Beschichtungsmaschinen in naher Zukunft durch zwei zusätzliche ergänzen.

Ein nicht mit Diamantpartikeln beschichteter Fräser. Der Unterschied ist augenfällig: Deutlich ist die Scharte nach dem Einsatz zu sehen.
Ein nicht mit Diamantpartikeln beschichteter Fräser. Der Unterschied ist augenfällig: Deutlich ist die Scharte nach dem Einsatz zu sehen.
(Bild: GCT Weingarten)

Die Beschichtung steigert die Produktivität, da die Vorschübe im Vergleich zu konventionellen Werkzeugen um das Drei- bis Vierfache höher ausfallen. Außerdem fällt der Werkzeugverschleiß im Vergleich zu Bohrern und Fräsen ohne Diamantauflage weitaus geringer aus. Daher müssen die Tools auch weniger oft gewechselt werden.

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