Intels „Tiny House“

Werfen Sie einen Blick ins Smart Home der Zukunft

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Biometrische Eingangstür mit Gesichtserkennung

Im Moment sind mehrere verschiedene Anwendungsfälle im „Tiny House“ umgesetzt. Darunter ist beispielsweise ein elektronisches Schloss, das auf der leistungsfähigen True-Key-Gesichtserkennung von Intel basiert. In nur drei Sekunden erfasst der Sensor das eigene Gesicht oder das des Besuchers und gibt den Türriegel frei – oder eben nicht.

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Weitere Entwicklungen bei Algorithmus und Rechenleistung dürften die Bearbeitungszeit in nächster Zeit auf wenige Millisekunden drücken. Eine biometrische Zugangslösung ist nicht nur bequem – sie öffnet die Tür, wenn man mit Einkaufstüten beladen davor steht – sondern sie eröffnet auch neue Einsatzmöglichkeiten.

Stellt beispielsweise der Wassersensor ein Leck bei der Waschmaschine fest, könnte der Hausbesitzer dem Klempner remote Zugang zur Wohnung geben, sobald er vor der Tür steht. Ebenfalls im „Tiny House“ eingebaut sind elektronische Thermostate, Glühbirnen, Bewegungsmelder, Kameras und Türklingeln.

Alle Funktionen laufen in einer App zusammen, die dem Anwender volle manuelle Kontrolle über die Geräte gibt, aber auch automatisierte Vorgänge erlaubt. Erkennt die Kamera an der Tür, dass das Haus nun leer ist, lassen sich die Temperatur herunter regeln, die Lichter ausschalten und das Schloss verriegeln.

Erkennt der Bewegungsmelder Aktivitäten in einem Raum, kann er über die Kamera alle Vorgänge aufzeichnen und an einen Speicherplatz in der Cloud senden.

In den nächsten zwölf bis 18 Monaten wird Intel kontinuierlich weitere Produkte und Technologien zum „Tiny House“ hinzufügen, um sowohl die Vorzüge als auch die Spannungsfelder des Smart Home auszureizen.

Interoperabilität statt Insellösungen

Für Intel ist klar, dass zwischen dem komplett vernetzten digitalen Zuhause und den heute angebotenen, meist punktuell einsetzbaren Produkten, eine Lücke besteht.

In der nächsten Zeit werden sich Hersteller und Branchenorganisationen auf Standards und Ansätze einigen müssen, um die unterschiedlichen Produkte durch ein zentrales Element zu vereinen.

Interoperabilität wird es nicht nur für den Kunden einfacher machen, sein Haus zu vernetzen – sie wird auch den Weg für weitere auf Daten basierende Anwendungen öffnen, die alle Einzelsysteme heute schon generieren.

Wenn diese Daten sinnvoll ausgewertet werden, ist das Smart Home der Auftakt zu einer komfortableren und sicheren Zukunft in den eigenen vier Wänden.

* Gerhard Lesch ist IoT Business Development Manager bei Intel

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