Intels „Tiny House“

Werfen Sie einen Blick ins Smart Home der Zukunft

| Autor / Redakteur: Gerhard Lesch * / Margit Kuther

Vernetztes Wohnen: Intels Musterwohnung „Tiny House“ zeigt, was heute schon im Smart Home möglich ist.
Vernetztes Wohnen: Intels Musterwohnung „Tiny House“ zeigt, was heute schon im Smart Home möglich ist. (Bild: Intel)

Nutzeffekt statt Utopie – Intel zeigt in einer Musterwohnung, dem „Tiny House“, was heute schon in puncto Smart Home möglich ist.

Gebäudeautomation gehört schon seit vielen Jahren zum festen Repertoire von High-End-Haustechnikanbietern. Hierbei handelt es sich um geschlossene Systeme mit vorgegebenem Funktionsumfang.

Mit dem Internet der Dinge (Internet of Things; IoT) wird nun auch das Smart Home (Connected Home) allmählich zur Realität. Zahlreiche Geräte, die per TCP/IP untereinander und mit dem Internet verbunden sind, halten Einzug in Häuser und Wohnungen. Weitere Funktionen oder Geräte können einfach integriert werden.

Einer aktuellen Intel-Studie zufolge glauben rund 71% der Amerikaner, dass sich bis 2025 mindestens ein Smart-Home-Gerät in jedem Haushalt befinden wird. Die Europäer hinken der Entwicklung um zwei bis drei Jahre hinterher, aber auch hier soll es bis 2019 etwa 29,7 Mio. Smart Homes geben.

„Tiny House“ zeigt hersteller- übergreifende Funktionen

Wie bei den meisten neuen Technologien gibt es die sogenannten Early Adopter, die sich lange vor allen anderen für innovative Technik begeistern und neue Produkte einsetzen. Die breite Masse der Anwender beschäftigt sich meist erst viel später mit den Möglichkeiten und dem Potenzial der Technologien von morgen. Nichtsdestotrotz sind Smart Homes bereits heute keine Utopien mehr, sondern dank IoT überall verfügbar und durch zahlreiche Anwendungen im Haushalt sinnvoll nutzbar.

Um den Einfluss des Internets der Dinge auf das tägliche Leben erlebbarer zu machen, demonstriert Intel aktuelle Smart-Home-Technik in seinem „Tiny House“, einem intelligenten digitalen Zuhause. Dieses „Tiny House“ ist eine Art lebendiges, dynamisches Spielfeld, in dem sich bestehende und neue Aspekte von IoT in einem klassischen Wohnbereich ausprobieren lassen.

In dieser realitätsnahen Wohnumgebung lassen sich die Herausforderungen und die Vorteile der Smart-Home-Bewegung besonders deutlich aufzeigen. Schließlich wird die Umsetzung von IoT für die breite Masse vor allem davon abhängen, wie gut die Technik Wünsche und Ansprüche der Endkunden bedienen kann.

In der Studie von Intel wurde beispielsweise sehr großer Wert darauf gelegt (86%), dass alle Elemente des Smart Home über eine Anwendung gesteuert werden können. Doch schon heute sind mit einem überschaubaren Angebot an Herstellern, Organisationen und Produkten zahlreiche Standards und Protokolle auf dem Markt, die nicht miteinander kompatibel sind.

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Ach ja, der Klempner kommt, wenn der Wasserschaden gemeldet wird? Und wenn einer sich in den...  lesen
posted am 11.05.2016 um 10:37 von Unregistriert

Ich sehe hier mehrere Probleme: 1. Wenn der zentrale Server ausfällt, geht nichts mehr. 2. Smart...  lesen
posted am 10.05.2016 um 11:40 von Unregistriert

Das Problem sehe ich eher umgekehrt: Wie schaffe ich es, dass die Bewegungssensoren das Licht...  lesen
posted am 03.05.2016 um 14:02 von ibw-oberhaching

Und wenn ich nachts aufs Klo will, muss ich zuerst eine App auf dem Smartphone starten, weil es...  lesen
posted am 03.05.2016 um 07:42 von Unregistriert


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