Sensorgesteuerte Leuchte Wenn sich das Licht seiner Umgebung anpasst

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Energiesparen fängt beim Licht an. Eine tagesabhängige Lichtsteuerung, die entweder drahtgebunden oder drahtlos arbeitet, bietet hier Vorteile. Vor allem dann, wenn sie direkt in die Leuchte integriert werden kann.

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Das Licht lässt sich dank AS721x der Umgebung anpassen und dimmt sich bei ausreichend Tageslicht automatisch.
Das Licht lässt sich dank AS721x der Umgebung anpassen und dimmt sich bei ausreichend Tageslicht automatisch.
(ams)

Lampen automatisch bei ausreichend Tageslicht dimmen oder ausschalten. Der sensorintegrierte Beleuchtungsmanager von ams lässt sich dank seiner Maße direkt in die Leuchte integrieren. Die Steuerung erfolgt beispielsweise über IR, Bluetooth, Zigbee oder ein drahtgebundenes Netzwerk wie Dali, KNX oder Ethernet.

Die Familie AS721x ist die erste Systemtechnik von ams mit integrierten Sensorlösungen, die Erfassungs- und Steuerungsfähigkeiten auf Systemebene bietet. Vermarktet wird das elektronische Bauteil unter den sperrigen Namen Autonomous Daylighting Manager. Dieser erfasst das natürliche Umgebungslicht und ermöglicht durch die feinabgestufte Anpassung an sich verändernde Tageslichtmengen konstante Lux-Werte innerhalb des Raumes und auf Arbeitsflächen.

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Technische Spezifikationen Familie AS721x
  • LGA-Gehäuse mit 4,5 mm x 4,7 mm oder CSP-Gehäuse mit 2,1 mm x 2,3 mm und 20 Kontakten
  • Photopischer Lichtsensor für die genaue Steuerung und Erfassung des vorhandenen Lichts
  • Kompatibel zu industrietypischen 0-10V-Steuerungen und mehrkanaligen PWM-Ausgängen
  • Serielle Standard-UART (AS7211) für die Erweiterung auf jedes normale Netzwerk oder integriertes IR-Fernsteuerungs-Decoding (AS7210)
  • Netzwerkfähige Architektur mit Befehlssatz in Hochsprache (ähnlich AT-Befehlssatz) für die Anbindung an das IoT über Bluetooth 4.x (BLE), ZigBee, WiFi, Ethernet/PoE oder andere Protokolle
  • I²C-Sensorerweiterung für die Schaffung beleuchtungsgesteuerter Sensor Hubs

Durch die Integration eines sensorbasierten Managers in jede Leuchte wird nicht nur das gesamte Ansprechverhalten und die Effizienz des Beleuchtungssystems optimiert, sondern auch das Energiesparpotenzial voll ausgenutzt. Dank der Netzwerkfähigkeit lässt sich die Beleuchtung auf Gebäude- oder Raumebene zentral oder dezentral steuern. Bisherige Marktlösungen beruhten bisher eher auf Eigenbau-Systeme, die diskrete Bauteile wie Sensoren, Prozessoren, Speicherbausteine und E/A-Chips benötigen, die wiederum den Entwurf, die Integration und die zeitraubende Programmierung von Befehls- und Steuerungsalgorithmen erfordern.

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