NXP Weltweit erste Software-basierte LTE-Mobilfunktechnologie angekündigt

Redakteur: Jan Vollmuth

Der Halbleiterhersteller NXP Semiconductors stellt auf dem Mobile World Congress, der vom 11. bis 14. Februar in Barcelona stattfindet, die weltweit erste SDR-(Software Defined Radio) Multi-Mode-Lösung für LTE/HSPA/UMTS/EDGE/GPRS/GSM vor. Die Technologie eignet sich etwa für Mobiltelefone, Laptops, Internet-Tablets und oder ultra-mobile PCs (UMPC).

Anbieter zum Thema

Die SDR-Lösung bietet laut NXP Downlink-Datenraten von bis zu 150 MBit/s sowie Uplink-Raten von 50 MBit/s und unterstützt zahlreiche Multi-Mode- und Multi-Standard-Plattformen. Dies sei in der Übergangsphase von 3G zu LTE für Gerätehersteller eine grundlegende Voraussetzung zur Entwicklung neuer Produktgenerationen, so der Halbleiterhersteller.

Obwohl die LTE-Spezifikation noch nicht endgültig feststeht, kann NXP mit der SDR-Lösung bereits heute die vorläufige LTE-Version installieren und seinen Multi-Mode-Chipsatz parallel zum sich weiterentwickelnden Standard kontinuierlich anpassen.

Schnell und flexibel an aktuelle Entwicklungen anpassbare Chipsätze

„Diese Software-basierte Plattform ermöglicht OEMs und ODMs die Entwicklung von schnelleren und sehr energieeffizienten Endgeräten bei gleichzeitig verringerten Markteinführungskosten“, so Marc Cetto, Executive Vice President & General Manager, Mobile & Personal Business. „Unsere Mobilfunklösung ist das weltweit erste System auf Basis von NXPs Embedded-Vector-Processor-Technologie, das sämtliche GSM-Übertragungsstandards bis hin zu LTE unterstützt. Die Demo-Lösung erfüllt dabei vollständig den aktuellen Entwurf des 3GPP-R8-Standards und wurde in enger Zusammenarbeit mit weltweiten Netzbetreibern, ODM/OEMs sowie Infrastrukturanbietern entwickelt. Mithilfe der SDR-Technologie können wir unseren Kunden Chipsätze anbieten, die sich schnell und flexibel an branchenseitige Entwicklungen anpassen lassen und diese sozusagen im Gleichschritt übernehmen.“

Zahl der Module auf dem Systemchip bleibt gering

Aus der Forderung nach Multi-Mode-Fähigkeit und Unterstützung vielfältiger Standards auf dem System-Chip resultiert meist eine Zunahme der Funkkomponenten sowie entsprechender Antennen. NXP nutzt in diesem Zusammenhang Software-basierte Modems, um die Anzahl von Modulen auf dem Systemchip möglichst gering zu halten. Dies ermöglicht auch einen wesentlich geringeren Energieverbrauch und damit eine längere Akkulebensdauer. Die Reduzierung des verbauten Halbleitermaterials bietet darüber hinaus Vorteile bei den Produktkosten und -abmessungen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:241010)