Rinspeed auf der CES 2016

Weltpremiere des Hybrid-Sportwagens Σtos mit Autopilot und Drohne

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Acht HD-Außenkameras überwachen das Fahrzeugumfeld

Insgesamt acht HD-Außenkameras überwachen das Fahrzeugumfeld optisch lückenlos. Das erlaubt beeindruckende 180-Grad-Panoramaansichten unmittelbar vor und hinter dem Fahrzeug sowie „Außenspiegel“ mit einem erheblich erweiterten Blickfeld ohne toten Winkel. Personen und Objekte im gesamten Fahrzeugumfeld werden automatisch erkannt, verfolgt und falls Unfallpotential von ihnen ausgeht, wird der Fahrer gewarnt. In kniffligen Situation wie etwa in engen Parkhäusern aktiviert sich – ebenfalls selbsttätig – der sogenannte „Curb View“: Er gestattet den „direkten“ Blick auf die Vorderräder und hilft so, ungewollten Kontakt mit Bordsteinkanten oder anderen Hindernissen zu vermeiden.

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Auch die Fahrzeugnavigation bietet völlig neue Detailansichten. In Parkhäusern leitet sie direkt bis zum vorgebuchten Stellplatz, entlang der Route zeigt sie realitätsgetreue 3D-Gebäudeansichten sowie Bäume, Bushaltestellen, U-Bahn-Stationen und andere markante Wegpunkte. Die Straßen selbst sind zentimeter- und spurgenau erfasst – eine unabdingbare Voraussetzung für autonomes Fahren. Durch die Verknüpfung von Routen- und Mobilfunkempfangsinformationen wissen die Passagiere künftig nicht nur, wo und wie lange sie unterbrechungsfrei (Video-)Telefongespräche führen können; diese Technik ermöglicht auch nahtloses Medien-Streaming sowie effiziente und gezielte Fahrzeugupdates.

Die nahtlose Verknüpfung mit der Verkehrsinfrastruktur wie Ampeln, Verkehrsbeeinflussungsanlagen sowie mit anderen Autos, insbesondere Einsatzfahrzeugen, lässt Fahrer und Fahrzeug weit über den eigenen Horizont hinaus und sogar durch Hindernisse hindurchblicken. Der sogenannte E-Horizon erlaubt innovative Sicherheits- und Komfortfunktionen wie präzise Geisterfahrer-Warnungen oder einfach auch das sanfte und energiesparende Gleiten auf der „grünen Welle“.

Apropos sehen: Das Gaze-Tracking-System hat die Augen des Fahrers stets im Blick und das Fahrzeug weiß dadurch nicht nur, was dieser gesehen hat, sondern auch, was er nicht wahrgenommen hat. Warnungen und Hinweise können so ganz individuell erfolgen. Die elektronischen Außenspiegel zeigen exakt aus diesem Grund nur dann ein Bild an, wenn der Fahrer bewusst darauf blickt. Das HMI-Design wurde von der Luxoft gestaltet und programmiert, der Alu-Leichtbaurahmen für das Display-Trio steuerte das Unternehmen Georg Fischer Automotive bei.

Bordeigene Drohne nebst Landeplattform im Heck

Wie immer lotet der helvetische Think Tank, der auch das zweiundzwanzigste Concept Car wieder einer guten Tradition folgend bei den Eidgenossen von 4erC konstruieren und bei Esoro technisch umsetzen ließ, stets die digitalen Möglichkeiten aus – und zeigt neue auf. So kommt der Σtos mit einer bordeigenen DJI-Drohne nebst Landeplattform im Heck, welche mit 12.000 einzeln ansteuerbaren LEDs auch zur Infotafel oder zum optischen Dancefloor wird. Entworfen hat das technische Wunderwerk der Schweizer Spezialist Weidplas, der auch für die zur dritten Bremsleuchte umfunktionierte Heckscheibe sowie für strahlende Sitzintarsien verantwortlich zeichnet.

Die Drohne selbst kann wirklich nützliche Dinge. Ein auf dem Heimweg online bestellter Blumenstrauß für die Liebste ist so schnell herbeigeholt. Und der kleine Flieger verbreitet Spass als „UFO“, das ein Selfie vom Ritt im Σtos über die Hausstrecke dreht und live an die Freunde streamt. Achtung: Das kleine Ding hat einen extrem hohen Suchtfaktor und löst den Haben-Wollen-Reflex aus!

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