Forschung

Welterste Wurfkamera eröffnet die „Lange Nacht der Wissenschaften“

| Redakteur: Gerd Kucera

Mit der weltersten Panorama-Wurfkamera eröffnet die TU Berlin ihre „Lange Nacht der Wissenschaften“
Mit der weltersten Panorama-Wurfkamera eröffnet die TU Berlin ihre „Lange Nacht der Wissenschaften“ (Bilder: Jonas Pfeil)

Einzigartig ist die Panorama-Wurfkamera, die an der Technischen Universität Berlin entwickelt worden ist. Jetzt wird sie erstmals detailliert der Öffentlichkeit präsentiert.

Ein Foto macht die Panoramakamera auf sehr unorthodoxe aber höchst interessante Weise: Ist das passende Motiv gefunden, dann wirft man sie einfach mit Schwung in die Höhe. Selbstständig macht der Fotoapparat am Scheitelpunkt seines Steigfluges ein Rundumfoto der Umgebung. Die Kamera ist die Erfindung eines Entwickler-Teams um den jungen TU-Absolventen Jonas Pfeil von der Technischen Universität Berlin. In der Kugel sind insgesamt 36 Bildsensoren verteilt, die die Einzelbilder für das Kugelpanorama liefern.

Wie schließlich das Gesamtbild entsteht und welche Elektronik in der ballförmigen Kamera steckt, wird erst am Samstag, den 2. Juni 2012 um 17 Uhr auf dem Vorplatz des TU-Hauptgebäudes verraten. Denn dann eröffnet Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Präsident der Universität, die "Lange Nacht der Wissenschaften" mit weiteren Höhepunkten im Haus der Ideen.

Neben diesem Projekt bietet das Haus der Ideen eine Fülle von wissenschaftlichen Mitmachexperimenten, Vorträgen, Führungen, Filmen, Diskussionen und Informationsständen. Das Angebot reicht von der Großen Wissenschaftsshow mit einer Reise in den Nano-Kosmos und in das Innere der Erde sowie einem flammenden Plädoyer für den Verbrennungsmotor, über digitale Lärmsimulation von Flugzeugen, fantastische Klangwelten in 3D und einer virtuellen Nofretete, ebenfalls in 3D, bis hin zu Vorträgen über die Nützlichkeit der Philosophie, über Sprache und Terrorismusmetaphern und Experimente zur Satellitennavigation.

Ein weiterer Höhepunkt im Haus der Ideen/TU-Hauptgebäude ist die Eröffnung des Science Slam durch den Präsidenten der TU. Senior Slammer Prof. Steinbach wird einen Einblick in den Alltag eines Universitätspräsidenten geben (23:30 Uhr, Haus der Ideen/TU-Hauptgebäude). Insgesamt bieten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin rund 300 Projekte auf dem Campus in Charlottenburg, Wedding und dem TU-Campus EUREF in Schöneberg.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 33988270 / Technologie & Forschung)