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Impressionen vom World Talent Forum 2013 Welche Trends die Personalarbeit von morgen bestimmen

Redakteur: David Franz

Auf dem World Talent Forum 2013 in der Münchner Allianz-Arena wurden aktuelle Trends der Personalarbeit aufgegriffen und in drei Themenbereichen vertieft. Mit über 300 Teilnehmern aus Deutschland und dem europäischen Ausland ist die Veranstaltung der Treffpunkt für Personalmanager.

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Heidi Stopper (Personalvorstand bei ProSiebenSat.1 Media), Professor Herbert Henzler (ehemaliger Chairman bei McKinsey Europa) und Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender bei FC Bayern München)
Heidi Stopper (Personalvorstand bei ProSiebenSat.1 Media), Professor Herbert Henzler (ehemaliger Chairman bei McKinsey Europa) und Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender bei FC Bayern München)
(Bild: IntraWorlds)

Das World Talent Forum 2013 begann der Lokalität entsprechend fulminant. Mehr als 300 Personalmanager kamen in die Allianz-Arena im Norden von München um sich über die aktuellen Trends der Personalarbeit auszutauschen. Die Keynote Diskussion zum Thema „Talent Acquisition in Sports and in the Enterprise – Challenges & Strategies“ versprach spannend zu werden.

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Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Heidi Stopper (Personalvorstand bei ProSiebenSat.1 Media), Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender bei FC Bayern München) und in moderierender Funktion Professor Herbert Henzler (ehemaliger Chairman bei McKinsey Europa).

Karl-Heinz Rummenigge beleuchtete die harte Realität des Traumjobs Fußball-Profi und die verschwindend kleine Quote der Talente, die es letztlich wirklich schaffen mit Profifußball ihr Geld zu verdienen. Im Fußball herrscht ein Überangebot an Willigen, aber wirkliche Talente sind rar und alle Vereine „ wollen diesen Messi“. Solche Diamanten zu finden, aufzubauen und an sich zu binden ist die große Herausforderung.

Bei Unternehmen gibt es zwar mehr Talente, allerdings beginnt auch hier in speziellen Bereichen bereits ein starker Wettbewerb, der sich künftig immer mehr ausbreiten wird, stellte Frau Stopper fest. Bei dem Gewinnen und Binden der Talente sei, laut allen Beteiligten, gerade die Entwicklung und Festigung einer authentischen, transparenten Arbeitgebermarke entscheidend. Denn leere Versprechungen führen schlussendlich zu Missmut und gegebenenfalls zum Wechsel des Talents.

Auch die steigende Relevanz der HR Abteilungen wurde diskutiert. Recruiter der Zukunft nehmen eine immer aktivere Rolle ein und verschwenden keine Zeit durch konventionelles „Post&Pray“-Recruiting. Sie kennen Ihre Talente, den Markt und werden immer mehr „vom Fisher zum Hunter“.

Dr. Martin Heibel (Geschäftsführer bei IntraWorlds GmbH) und David Kelly (Vice President EMEA bei Kenexa, an IBM Company) führten nach der Keynote Diskussion in die drei Themenforen ein.

Es wurden die zentralen Herausforderungen adressiert, denen sich Human Resources Abteilungen von heute stellen müssen: Der Mangel an Talenten, der Einsatz von „Big Data“, die neuen und anspruchsvolleren Generationen von Mitarbeitern (Gen Y, Gen Z) und das Social Web sind Themen, die die Personalarbeit grundlegend verändern.

IntraWorlds veranschaulichte seinen Talent Sourcing-Ansatz anhand eines Best Practice Beispiels von Accenture. Kenexa, an IBM Company, ergänzte dieses Beispiel durch eine Case Study von Shell.

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