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Mutmacher Weiter in nachhaltiges Wachstum investieren

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Die vergangenen Wochen und Monate sind auch an Taiwan Semiconductor nicht spurlos vorübergegangen. Mehr dazu von Ralf Welter, Geschäftsführer von Taiwan Semiconductor in Europa.

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Ralf Welter: „Auch wenn die kommenden Wochen und Monate sicherlich sehr herausfordernd werden, so wird TSC weiterhin investieren um auch zukünftig als zuverlässiger und langfristiger Partner agieren zu können.“
Ralf Welter: „Auch wenn die kommenden Wochen und Monate sicherlich sehr herausfordernd werden, so wird TSC weiterhin investieren um auch zukünftig als zuverlässiger und langfristiger Partner agieren zu können.“
(Bild: Taiwan Semiconductor)

Eine der wichtigsten Entscheidungen wurde bereits sehr früh getroffen: Seit März 2020 konnten alle Mitarbei­ter(innen) von Taiwan Semiconductor (TSC) mit der europäischen Zentrale in Zorneding bei München von zu Hause arbeiten. Diese Maßnahme diente dem Schutz aller Beteiligten und deren Familien sowie der Risikominimierung und der Vermeidung einer Infektion. Erfreulicherweise gab es bis heute noch keinen positiven COVID-19-Fall bei TSC.

Die Pandemie brachte eine ganze Reihe an Herausforderungen

Seit Beginn der Pandemie zählten die temporäre Schließung von TSC-eigenen Fertigungsstandorten, die gesamte Zuliefer- und Logistik-Situation sowie der zum Teil sehr starke Bedarfsrückgang bei vielen Kunden zu den besonderen Herausforderungen. Einerseits wurden Bedarfe von Kunden verschoben oder sogar storniert, anderseits gab es Kunden, die die Ware schneller als ursprünglich geplant benötigten. Umstände, die zu sich täglich ändernden Szenarien führten.

Der Informationsaustausch mit allen Kunden ist enorm wichtig

Um die individuelle Situation jedoch richtig verstehen zu können, war ein regelmäßiger Informationsaustausch mit jedem unserer Kunden sehr wichtig.

Aus diesem Grund hat sich TSC auch sehr früh entschieden, auf das Instrument der Kurzarbeit zu verzichten und den Geschäftsbetrieb ohne Einschränkung fortzuführen. Dank dieser Maßnahme sowie der Unterstützung durch das gesamte TSC-Team konnte die zuverlässige Kundenbetreuung und das gewohnte Service-Niveau weiterhin sichergestellt werden. Die vergangenen Monate wurden besonders dazu genutzt, Kunden via Online-Meetings oder Webinare auf dem Laufenden zu halten. Distributionspartner sowie die Endkunden waren sehr dankbar darüber, dass sie auch in diesen Tagen mit wichtigen Information zu laufenden oder sogar mit Lösungen für neue Projekte unterstützt wurden.

Ebenso wurde der Ausbau der Fertigungsstätten und die sinnvolle Ergänzung des Produktportfolios weiter vorangetrieben. Demnach haben die Kunden auch in Zukunft die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von zuverlässigen Produkten auszuwählen und die für Ihre Anwendung passende Lösung bei TSC zu finden.

Eine weitere Investition ist seit Anfang Juli online zu sehen: TSC hat seine Website rundum erneuert und präsentiert sich mit einem frischen Design sowie vielen Erweiterungen wie dem neuen Media- Bereich, der unter anderem Webinare und Videos bereithält.

Auch wenn TSC bisher relativ gut durch die Krise gekommen ist, so erwarte ich eine Erholung des Gesamtmarkts frühestens im kommenden Jahr: „Das 3. und 4. Quartal 2020 dienen der Konsolidierung sowie der Rückkehr zu einer weitestgehend normalen Auslastung der vorhandenen Kapazitäten. Ab dem 1. Halbjahr 2021 sollte dann ein spürbarer Anstieg der Gesamtbedarfe erkennbar sein. Wichtige Voraussetzungen hierfür wären vor allem das Ausbleiben einer „zweiten Welle“ sowie der auch weiterhin bewusste Umgang mit den bekannten Hygieneregeln.

Diesen Beitrag lesen Sie auch in der Fachzeitschrift ELEKTRONIKPRAXIS Ausgabe 15/2020 (Download PDF)

Taiwan Semiconductor wird weiterhin investieren

Auch wenn die kommenden Wochen und Monate sicherlich sehr herausfordernd werden, so wird TSC weiterhin investieren, um auch zukünftig als zuverlässiger und langfristiger Partner agieren zu können.

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