Fallstudienwettbewerbs 2015 Weg vom Schulbuch – hin zur Realität

Redakteur: Eilyn Dommel

Das Siegerteam des 12. Internationalen Fallstudienwettbewerbs von Rohde & Schwarz steht fest. Am 25. und 26. Juni 2015 wurde nach einem spannenden Finale das Gewinner-Team gekürt. Hier erfahren Sie alles über die Aufgabenstellung und die Gewinner in diesem Jahr.

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Das Finale des 12. internationalen Fallstudienwettbewerbs von Rohde & Schwarz fand am 25. und 26. Juni 2015 in München statt. Im Zuge der Wettbewerbe zwischen 2005 und 2015 resultierten über 120 Festanstellungen.
Das Finale des 12. internationalen Fallstudienwettbewerbs von Rohde & Schwarz fand am 25. und 26. Juni 2015 in München statt. Im Zuge der Wettbewerbe zwischen 2005 und 2015 resultierten über 120 Festanstellungen.
(Bild: Rohde & Schwarz / Paul Hiller)

Rohde & Schwarz arbeitet seit über 80 Jahren an der Entwicklung zukunftsweisender Technologien und legt nicht nur besonders großen Wert auf die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter, sondern auch auf die Nachwuchsförderung. So nehmen seit zwölf Jahren Jungingenieure der Elektrotechnik sowie vergleichbarer Studiengänge am internationalen Fallstudienwettbewerb teil.

In diesem Jahr stellten sich 135 technische Studierende an zwölf internationalen Standorten der Vorrundenaufgabe. Das jeweils beste Team pro Hochschule löste das Ticket, um sich in einem spannenden Finale am Münchner Firmensitz von Rohde & Schwarz zu messen. Am Ende entschied eine internationale Jury über den Sieger des Wettbewerbs.

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In diesem Jahr drehte sich alles rund um das Thema „Next Generation Network (NGN)“. So entwickelten die Teilnehmer im laufenden Wettbewerb den Prototypen eines Netzwerkcontrollers, der eine Quality of Service (QoS) für Datenströme sicherstellt und eine Quality of Experience (QoE) für die Endnutzer garantiert. Hierfür musste das zur Verfügung gestellte Versuchsnetz sowie diverse Anforderungen berücksichtigt werden.

Eine besondere Herausforderung: Es galt nicht nur, die geeignete Entwicklungsplattform zu wählen, auch mussten eine grundlegende und kosteneffiziente Architektur sowie die Interface-Spezifikationen geplant werden, um die ready-to-use Komponenten zu verbinden. Mit ihren kreativen Ideen und Herangehensweisen zeigten die Studierenden auf beeindruckende Art, wie sie zur Lösung technischer Herausforderungen beitragen können.

Die drei Studierenden der ETH Zürich setzten sich mit einem perfekten Mix aus fachlichem Know-how, Lösungskompetenz und Kreativität gegen die konkurrierenden Teams durch. Nun dürfen sie sich über je eine Sonos Play Soundstation freuen. Ein Preisgeld von 2.000 Euro wurde der Hochschule überreicht.

Begleitet wurden die Studierenden bei der anspruchsvollen Aufgabe von einem Team aus erfahrenen Ingenieuren von Rohde & Schwarz. Dazu Jens Geier, technischer Projektleiter des Fallstudienwettbewerbs: „Unsere Teilnehmerteams sind die anspruchsvolle Aufgabe der Endrunde sehr engagiert, mit großer Motivation und auf hohem technischem Niveau angegangen. Die Simulation einer vollständigen Produktentwicklung im Rahmen des Fallstudienwettbewerbs ist für viele eine ganz neue Erfahrung. Ich denke, diese Form des Wettbewerbs hat alle nachhaltig beeindruckt und sehr positive Erfahrungen hinterlassen. Wir haben unser Ziel, den Studenten durch persönliche Erfahrung ein Gefühl für die zusätzlichen Herausforderungen von Zeit- und Ressourcenmanagement in realen Projekten zu vermitteln, voll erreicht – ganz unabhängig von den im Wettbewerb erzielten Ergebnissen.“

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