Wearables: Biosensor mit MCU und analogen Front-End

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Entwickler von Wearables und anderen tragbaren Gesundheits- und Fitnessprodukten können jetzt auf die optische Sensorplattform MAXM86146 zurückgreifen. Integriert sind neben Photodioden ein analoges Front-End und ein Mikrocontroller.

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Tragbare Gesundheits- und Fitnessprodukte lassen sich mit dem MAXM86146 von Maxim Integrated entwickeln.
Tragbare Gesundheits- und Fitnessprodukte lassen sich mit dem MAXM86146 von Maxim Integrated entwickeln.
(Bild: Maxim Integrated)

Optische Sensoren zusammen mit einer Steuereinheit für tragbare Gesundheits- und Fitnessprodukte werden nicht nur kleiner, sondern auch leistungsfähiger. Maxim Integrated verspricht mit seinen MAXM86146 kürzere Entwicklungszeiten. Die zweifache Photodektor-Lösung soll selbst in solchen Designs Platz finden, in denen sie bisher niemals verbaut werden konnten. Das Modul kombiniert zwei Photodioden, ein optisches analoges Frontend (AFE) und einen ARM-Mikrocontroller mit integrierten Algorithmen.

Mit den integrierten Algorithmen im Drop-In-Modul lassen sich Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung (SPO2) überwachen und zudem dienen sie der Aktivitätsklassifizierung. Dank der geringen Größe des Gehäuse mit einer Höhe von 0,88 mm lassen sich die optischen Sensoren mit ihren Biosensor-Funktionen auf eine geringerer Fläche unterbringen. Die MCU zeichnet sich durch einen geringen Energiebedarf aus, der speziell für batteriebetriebene Geräte und drahtlose Sensoren ausgelegt ist. Das Power-Management der Sensor-Einheit wird mit einer Spannung von 1,8 V versorgt.

Konkret bedeutet das, dass sich mit der zweifachen Photodetektor-Lösung MAXM86146 moderne tragbare Produkte entwickeln lassen, die ein um 45 Prozent dünneres optisches Design im Vergleich zu diskreten Bauteilen bieten. Zudem sind in das Sensor-Modul einsatzbereite Biosensor-Algorithmen integriert. Mit ihnen lassen sich Vitalparameter nach sehr strengen medizinischen Standards messen.

Für Entwickler bedeutet das bis zu sechs Monate Zeitersparnis zur Markteinführung neuer Produkte.

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