Buchtipp

Warum wiegt das Raumschiff Enterprise nur 158 Kilogramm?

| Redakteur: Franz Graser

352 Seiten stark ist das Werk von Professor Metin Tolan über die Physik, die hinter der Kultserie „Star Trek“ steckt.
352 Seiten stark ist das Werk von Professor Metin Tolan über die Physik, die hinter der Kultserie „Star Trek“ steckt. (Bild: Franz Graser)

Der Physikprofessor Metin Tolan von der TU Dortmund versteht es, Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern. Sein Buch „Die Star Trek Physik“ gibt Antworten auf wissenschaftliche Fragen, die sich viele Fans schon oft gestellt haben.

Nicht-Initiierte haben sich bestimmt schon oft gefragt, was denn eigentlich der Unterschied zwischen „Star Trek“ und „Star Wars“ sei. Man könnte oberflächlich antworten und sagen „Star Wars ist das mit den Lichtschwertern, Star Trek ist das mit dem Beamen.“

Aber der Unterschied liegt tiefer. Während das von George Lucas ersonnene „Star Wars“-Universum immer auch Elemente der Fantasy enthielt, so etwa das Mysterium um die geheimnisvolle „Macht“, fühlte sich „Star Trek“ schon immer stärker der Science Fiction verpflichtet: Was auf dem Schirm gezeigt wurde, sollte zumindest denkbar und plausibel sein, auch dann, wenn ein Problem durch eine futuristische Technik gelöst wurde.

Star Trek bemühte sich seit seinen Anfängen vor 50 Jahren, ein konsistentes Universum zu erschaffen, das mit wissenschaftlichen Erkenntnissen in Einklang gebracht werden konnte – und zwar über alle Inkarnationen hinweg. Das erklärt auch, warum die Serie viele junge Menschen inspirierte, sich mit Wissenschaft und Technik zu beschäftigen.

So auch Metin Tolan. Der 1965 geborene Professor für experimentelle Physik und Wissenschaftskabarettist baute als Kind das Raumschiff Enterprise mit Lego-Bausteinen nach. Jetzt, zum 50-jährigen Jubiläum der Erstausstrahlung der allerersten Star-Trek-Folge „The Man Trap“ (deutscher Titel „Das Letzte seiner Art“) in den USA, beleuchtet Tolan in seinem Buch „Die Star Trek Physik“, wie gut das fiktionale Universum und die reale Physik miteinander harmonieren.

Und das ist überraschend oft der Fall. Nach einem kurzen einleitenden Rück- und Überblick über die Geschichte der Star-Trek-Serien und Filme geht Tolan gleich mit den Newtonschen Axiomen in medias res, darunter der Trägheitssatz und das bekannte Gesetz „actio = reactio“.

Inhalt des Artikels:

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Die 158kg lassen sich sicherlich mit der dargelegten Berechnung nachvollziehen, aber nicht von der...  lesen
posted am 14.09.2016 um 14:19 von Unregistriert

Sehr geehrter Leser, auf der zweiten Seite des Beitrags...  lesen
posted am 05.09.2016 um 10:12 von Unregistriert

Wo finde ich im Text jetzt die Erläuterung des Gewichtes? Solche Beiträge sollten zumindest den...  lesen
posted am 05.09.2016 um 08:36 von Unregistriert

Die Überschrift ist falsch... das Raumschiff wiegt nicht, sondern hat eine Masse.. Im Weltraum...  lesen
posted am 02.09.2016 um 14:01 von Unregistriert

Vielen Dank für diesen schönen Buchtipp! Hätte es das zu meiner Schulzeit schon gegeben, hätte...  lesen
posted am 01.09.2016 um 11:56 von Ira Zahorsky


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