Internet der Dinge

Warum Sensorik, Connectivity und Datenaufbereitung zusammenwachsen

| Autor / Redakteur: Thomas Staudinger * / Margit Kuther

IoT: Im Prinzip verbindet es verschiedene bisher als Insellösung existierende Märkte.
IoT: Im Prinzip verbindet es verschiedene bisher als Insellösung existierende Märkte. (Bild: © macrovector - Fotolia)

Beim Internet der Dinge wachsen die Disziplinen Sensorik, Aktorik, Datenverarbeitung, Connectivity und Security zusammen – eine Herausforderung für Viele, nicht aber für den Distributor EBV.

Eine der Hauptstärken von EBV Elektronik liegt schon seit Jahren darin, die Einzelthemenbereiche des Internets der Dinge miteinander zu verknüpfen und aus dieser Themenkombination heraus neues Potenzial für seine Kunden zu entwickeln.

Seit einigen Jahren drückt sich das auch in den von EBV fokussierten Segmenten aus: einerseits den klassischeren Marktsegmenten Automotive, Consumer, Healthcare, High-Rel und Erneuerbare Energien sowie andererseits in den technologiegetriebenen Segmenten FPGA, Identifikation, LightSpeed und RF&Wireless. EBV ist also bestens gewappnet für das Internet der Dinge (Internet of Things; IoT). Zwei Beispiele aus dem Marktsegment Healthcare verdeutlichen, wie stark die Technologie bereits Einzug in diesen Bereich gehalten hat.

Diabetes Management System und Activity Tracker

Das Diabetes Management System besteht aus einem Blutzuckermessgerät, einer App auf dem Smartphone und einer Patientendatenbank in der Cloud. Über das Blutzuckermessgerät werden über den Tag verteilt Messwerte zum Blutzuckerspiegel aufgenommen und per Bluetooth Low Energy (BLE) zum Smartphone übertragen.

Mit der zugehörigen App kann der Patient noch zusätzliche Daten, z.B. seine Nahrungsaufnahme dokumentieren. Er bekommt über die App auch Anweisungen bzw. Empfehlungen zur richtigen Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme. Aus der App heraus werden die Daten gebündelt und verschlüsselt an eine Patientendatenbank übertragen.

Auf diese Daten kann wiederum medizinische Fachpersonal zugreifen, und dem Patienten entsprechende Hinweise und Anweisungen z.B. zur Höhe der Insulindosis geben. Dieses System kann noch durch eine automatische oder semiautomatische Insulinpumpe, die am Körper des Patienten angebracht ist, ergänzt werden.

Ein Beispiel aus dem Bereich Personal Health & Fitness ist der Activity Tracker oder Activity Monitor. Es gibt derzeit zahlreiche Varianten auf dem Markt, vom einfachen Schrittzähler bis hin zur komplexen Sportuhr, die die Sauerstoffsättigung im Blut und den Herzschlag des Benutzers misst.

Es gibt Unterschiede in der Ausstattung und Genauigkeit. Eines haben die meisten Geräte gemeinsam und zwar eine BLE-erbindung zum Smartphone, eine zugehörige App und/oder eine Schnittstelle zu den gängigsten Fitness- und Lauf-Apps. Über das Smartphone gelangen die meisten Daten unverschlüsselt in die Cloud. Je nach Privatsphäreneinstellung können diese Daten dann von Freunden gesehen werden.

Datensicherheit hat hier im Gegensatz zu den medizinischen Anwendungen eine geringere Relevanz, denn es liegt in der Entscheidung des Nutzers, ob er seine Daten mit der Öffentlichkeit teilen möchte oder nicht.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 43243777 / Industrie 4.0)