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Mutmacher Warum die Welt mit Corona einen Zeitsprung in die Zukunft macht

| Redakteur: Margit Kuther

Conrad Electronic hat in seiner fast hundertjährigen Firmengeschichte etliche Widrigkeiten gemeistert. Für Ralf Bühler, CSO B2B des Omnichannel-Anbieters ist Corona Herausforderung und Chance zugleich.

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Ralf Bühler: der CSO B2B des Omnichannel-Distributors Conrad sieht Corona nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance.
Ralf Bühler: der CSO B2B des Omnichannel-Distributors Conrad sieht Corona nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance.
(Bild: Conrad)

ELEKTRONIKPRAXIS: Herr Bühler, wie gingen/gehen Sie mit der Corona-Krise um?

Ralf Bühler: Die Unternehmerfamilie Conrad hat in ihrer fast 100-jährigen Firmengeschichte beides bewiesen: Eine ungebrochene Faszination für Technik und die unabänderliche Überzeugung, dass Veränderungen immer auch Chancen zur Entwicklung sind. Dementsprechend haben wir auch die Zeichen der Digitalisierung früh erkannt und die Neuerungen und Chancen genutzt, welche die digitale Transformation mit sich bringt. Das war auch jetzt Mitte März unser großer Vorteil, als unsere Welt, wie wir sie kannten, aufgrund von Corona quasi über Nacht Kopf stand. Durch die Digitalisierung unserer Arbeitsprozesse haben wir es geschafft, dass 99,5% der in der Zentrale von Conrad beschäftigten Mitarbeiter innerhalb von drei Tagen dezentral arbeiten konnten. Die anfängliche Unsicherheit vor sozialer Isolation, aber auch vor neuen Gewohnheiten, wich nach kurzer Zeit einer konstruktiven Dynamik neuer Möglichkeiten.

Nennen Sie doch ein paar Beispiele für die neuen Möglichkeiten, die Corona fördert.

Mit Corona hat die Welt in vielen Bereichen einen Zeitsprung in die Zukunft gemacht. Mit Corona zog nicht nur die Arbeit Zuhause ein, sondern vor allem auch technische Innovationen, die vernetztes Arbeiten erst möglich machen. Die Akzeptanz technologischer Anwendungen erhielt so einen großen Schub. Kurzum: Es wurde in Zeiten von Corona in Sachen Technik ordentlich nachgerüstet – sowohl in Privathaushalten als auch seitens der Unternehmen. Und gerade weil der Live-Einkauf beim Händler um die Ecke für uns alle plötzlich nicht mehr möglich war, stieg bei einem Großteil der Menschen der Wunsch nach einfacher und schneller Beschaffung sowie umfassender Nachrüstung auf Knopfdruck.

Für den Online-Handel Chance und Bewährungsprobe zugleich, steht er doch unter zunehmend hohem Performancedruck. Alles soll möglichst bequem sein. Auch vor dem Hintergrund sich verändernder Prioritäten. Niemand möchte seine Zeit mit nicht funktionierenden Online-Shops oder schlechten Produkten vergeuden. Seriöse Händler, die Kunden auch in Zeiten von Corona eine schnelle Lieferung moderner Produkte und Dienstleistungen garantieren konnten, haben im Verlauf der Krise Vertrauen und neue Kunden gewonnen.

Welche Schwierigkeiten traten in Ihrem Unternehmen während der COVID-19-Krise auf, und wie sind Sie damit umgegangen?

Natürlich hat auch uns die Anordnung zur vorübergehenden Schließung unserer Filialen vor neue Herausforderungen gestellt. Einfach mal eben in die nächste Conrad-Filiale gehen und sich beraten lassen? Das ging in der Hochphase von Corona nicht. Trotzdem hatten wir den Anspruch, unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Gewährleistet haben wir das zum einen über unsere technischen Ratgeber auf conrad.de, die Kunden als Informationsquelle nutzen können. Ergänzend dazu steht unseren Kunden rund um die Uhr Conrads Download Center zur Verfügung: Dort können sich Kunden detaillierte technische Informationen zum Produktsortiment von Conrad herunterladen. Mehr als 1.000.000 Datenblätter, Bedienungsanleitungen, Schaltpläne, Informationen, Ersatzteillisten, Sicherheitsdatenblätter, Zertifikate und Software stehen zum kostenlosen Download bereit und werden vom Conrad-Serviceteam laufend ergänzt und aktualisiert.

Conrad hat auch den direkten Austausch mit Kunden und Geschäftspartnern gefördert?

Ja, denn gerade in diesen besonderen Zeiten war und ist uns der individuelle Austausch wichtig. Aus gegebenem Anlass haben wir deshalb im Zuge von Corona die Community Conrad@YourSide ins Leben gerufen. Seit 20. März ist community.conrad.com online und Kunden, Geschäftspartner und Lieferanten können sich dort untereinander und mit den Experten von Conrad vernetzen, um Wissen und Tipps auszutauschen.

Zwar mussten durch die Corona-Pandemie die Filialen erst einmal schließen, aber durch die fortgeschrittene Digitalisierung war es Conrad-Kunden unproblematisch möglich, die Waren online zu bestellen. Anstelle des „Click-and-Collect“ griff unser Angebot des „Click-and-Delivery“. Service und Qualität spielen auch im Zuge der Digitalisierung eine zunehmend große Rolle und wir konnten mit unserer Live-Videoberatung diesem Kundenanspruch weiter in vollem Umfang nachkommen. Auch unsere B2B-Berater waren stets nah an ihren Kunden und deren individuellen Bedürfnissen. Ein Verkäufer – on- oder offline – muss ein Experte und persönlicher Berater sein – dies ist und bleibt unsere Überzeugung.

Als Fazit können wir sagen: Trotz Filialschließungen und dem dezentralen Arbeiten in Zeiten von Corona kam und kommt der persönliche Kontakt bei Conrad Electronic nicht zu kurz. Denn eine zukunftsweisende Plattformökonomie besteht unserer Überzeugung nach aus Menschen und Maschinen. Ob die bereits erwähnte Conrad Community, unsere Customer Care – der übrigens auch in der Phase dezen­tralen Arbeitens jederzeit zu den gewohnten Zeiten erreichbar war und ist – oder unser Vertriebsteam beziehungsweise unsere Businessberater per Video-Chat: Unsere Kunden konnten und können sich auch in einer Ausnahmesituation darauf verlassen, dass ihnen bei Conrad persönliche Ansprechpartner und versierte Technikexperten zur Verfügung stehen. Und wir sind stolz, dass wir diesem Wunsch unserer Kunden auch in der Krise nachkommen können.

Was hilft in diesen schwierigen Zeiten?

Unsere eindeutige Antwort lautet: Solidarität – ganz gleich, ob man dabei an einen fairen Umgang mit Mitarbeitern, die Fairness mit Partnern oder eine gesellschaftliche Verantwortung als Unternehmer denkt. Seiner gesellschaftlichen Verantwortung kam Conrad Electronic in Zeiten von COVID-19 unter anderem mit Maskenspenden an regionale Einrichtungen, aber auch mit der Unterstützung des Marburger Breathing Projects nach: Seit Mitte März arbeitete die Arbeitsgruppe Halbleiter­photonik der Universität Marburg an der Entwicklung einfacher Beatmungsgeräte, die schnell und preisgünstig hergestellt werden können.

Wie sieht diese Zusammenarbeit zwischen Conrad und der Uni Marburg im Detail aus?

Mit ihren Forschungs- und Entwicklungsbereichen ist die Uni Marburg seit vielen Jahren Kunde von Conrad Electronic und insbesondere über Conrads Education-Team besteht ein enger Kontakt und reger Austausch. Dementsprechend musste unser CEO Werner Conrad nicht lange überlegen, als er von dem aktuellen Projekt der Uni Marburg um Unterstützung gebeten wurde: „Prof. Dr. Martin Koch und seinem Team die erforderlichen Bauteile für die Entwicklung ihres Prototypen zur Verfügung zu stellen, ist für einen Omnichannel-Händler im Bereich Technik und Elektronik wie wir es sind, eine schöne Gelegenheit, um unseren Beitrag zur Bewältigung der Krise zu leisten. Als Unternehmer haben wir eine gesellschaftliche Verantwortung und insofern sind Hilfen wie diese in der aktuellen Lage eine Selbstverständlichkeit.“

Für die Entwicklung des Prototyps und den Bau der ersten Geräte wurden rund 90% der Bauteile von Conrad Electronic bezogen, außerdem können bei Bedarf passgenaue 3D-gedruckte Komponenten zum Einsatz kommen, die Conrad über seinen 3D-Druck-Service-Partner Protiq zur Verfügung stellen kann.

Wie bindet Conrad seine Partner ein?

Auch im Hinblick auf den Umgang mit Partnern hat für Conrad Electronic Solidarität und Fairness höchste Priorität. In unserer DNA als traditionsreiches Familienunternehmen ist ein vertrauensvoller Umgang mit unseren Partnern fest verankert: Somit ist unser Verhaltensmodell auch in Krisenzeiten das faire und transparente Gespräch mit unseren Geschäftspartnern, um gemeinsam Wege zu finden, die Krise gut zu meisern. Gleiches gilt für Hersteller und Lieferanten: Wir haben von Anfang an alle Bestellungen aufrechterhalten, nichts storniert, Ware wie vereinbart abgenommen und bezahlt. In Zeiten, in denen der Stationärhandel fast komplett weggebrochen ist, stellte Conrad mittels attraktiver Onlinekanäle gute Absatzmöglichkeiten für seine Lieferanten sicher.

Meinen Sie den Conrad Marketplace?

Ja, denn für viele Hersteller und stationäre Händler bedeutete COVID-19 unvorhersehbare Herausforderungen: Viele konnten aufgrund gesetzlicher Vorgaben, sinkender Umsätze oder Ladenschließungen ihr Geschäft nicht weiter betreiben. Mit seinem B2B Marketplace ebnet Conrad potenziellen Partnern, wie Herstellern und Händlern technischer und elektronischer Artikel den Weg zum eCommerce, um das Geschäft alternativ weiter zu betreiben und die Krise vielleicht sogar als Chance zu nutzen.

Unser Marktplatz bietet Herstellern und Händlern, die ihr Online-Geschäft auf- und ausbauen wollen, eine stabile Plattform. Gerade in Krisenzeiten, wo schnelles und offensives Handeln erforderlich ist, ist Conrad ein verlässlicher Partner: Mit einem eng begleiteten Onboarding-Prozess ermöglichen wir reibungslosen Zugang zu unserem Marktplatz mit einer Reichweite von 2,3 Mil­lionen B2B-Kunden in Deutschland, mit ausgewählten Partnern, hohen Qualitätsstandards und einer durchgehenden persönlichen Betreuung. Kurz gesagt: Conrads B2B Marketplace ermöglicht es Händlern und Herstellern, sich neue Zielgruppen zu erschließen. So unterstützt Conrad mit seinem eCommerce-Angebot seine Partner dabei, ihr Geschäft auch in Zeiten von Corona voranzutreiben und auszubauen. Gerade jetzt heißt es, zusammenzuhalten und gemeinsam stark zu sein. Denn daran erkennt man faire Partner und genau die braucht es in schwierigen Zeiten.

Konnten die Lieferketten aufrechterhalten werden?

Auch in der Hochphase der Corona-Krise konnten wir unser Online-Geschäft auf Kurs halten: Der Online-Shop auf conrad.de funktionierte reibungslos und war mit seinen mehr als sechs Millionen Produkten rund um die Uhr erreichbar. Auch im Sinne einer hohen Lieferfähigkeit und zuverlässigen Supply-Chain haben sich proaktives Handeln und der offene Umgang mit Lieferanten bewährt.

Unser Einkauf hat sich frühzeitig mit unserem internationalen Lieferantennetzwerk darum gekümmert, die Warenverfügbarkeit für unsere Kunden sicherzustellen und Lagerbestände entsprechend erhöht. Auch die individuelle Kundenbetreuung war und ist durch die Sales Teams und den Customer Care sichergestellt. Gerade in der der aktuellen Situation zeigte sich einmal mehr, wie gut ein Händler daran tut, neben aller Digitalisierung auch auf den Faktor Mensch und breit aufgestellte Omnichannel-Strategien zu setzen.

Wie unterstützt Conrad Mitarbeiter?

Der Schutz und die Gesundheit unserer Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner waren und sind für uns der Kompass unseres Handelns. Bereits Mitte Februar trat der für verschiedene Krisen- und Notfallszenarien trainierte interne Krisenstab zusammen. Das gab Conrad ausreichend Vorlauf, präventive Maßnahmen im Hinblick auf den Umgang mit COVID-19 einzuleiten. Das vorausschauende Vorgehen ermöglichte es, innerhalb von drei Tagen 99,5% der in der Conradzentrale Beschäftigten in dezentralen Settings arbeitsfähig zu machen. Als Technikpionier haben wir schon sehr früh mit der digitalen Transformation unseres Unternehmens begonnen.

Die aktuelle Ausnahmesituation unterstreicht den Vorteil digitaler Arbeitsweisen, jederzeit und von überall aus schnell und flexibel agieren zu können. Besonders freut uns, dass unsere Mitarbeiter dieses Engagement so aktiv wertschätzen. Die Geschäftsführung erreichen viele positive Rückmeldungen zur Art und Weise des Umgangs mit der Krise. Und auch die vielen positiven Bewertungen und Statements zu unserem Umgang mit Corona, die Mitarbeiter auf der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu gepostet haben, sprechen eine deutliche Sprache.

Inwiefern?

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten und sorgen vor allem auch die Mitarbeiter in der Logistik, die aufgrund von Corona alle Hände voll zu tun haben und einen großartigen Job machen. Frühzeitig wurde in der Logistik von Conrad für höchstmögliche Hygiene- und Sicherheitsstandards gesorgt. Außerdem erhielten alle dort Arbeitenden für die Monate März und April eine Prämie in Form eines Zuschlags entsprechend ihrer persönlichen Einsatztage vor Ort. Dieser Teamspirit, der das Familienunternehmen Conrad Electronic seit Jahrzehnten auszeichnet, war in Zeiten von Corona besonders spür- und sichtbar: Die Auszubildenden unterstützten ihre Kollegen in der Logistik, die wiederum bereit waren, auch mal samstags zu arbeiten, um die schnelle und pünktliche Belieferung der Kunden auch in diesen herausfordernden Zeiten sicherzustellen.

Für die Filialmitarbeiter wurde ebenfalls nach unterstützenden Maßnahmen gesucht: Für einige Kollegen, die in den nahegelegenen Filialen Wernberg, Nürnberg und Regensburg beschäftigt sind, konnten wir über den Einsatz im nahegelegenen Logistikzentrum eine kurzfristige Lösung finden. Den Großteil der Filialmitarbeiter mussten wir jedoch – bis auf ein Kernteam sowie die Geschäftskunden-Betreuer – in Kurzarbeit schicken, als die Filialen geschlossen hatten.

Um ihnen aktiv unter die Arme zu greifen, haben die Geschäftsführung und der Betriebsrat von Conrad in dieser Zeit eine Aufstockung des Kurzarbeitergelds auf 80% vereinbart. Außerdem wurde ein Nothilfefonds für Mitarbeiter eingerichtet, bei denen die Kurzarbeit zu übermäßigen Härten führt. Mittlerweile sind alle Filialmitarbeiter wieder im Einsatz, und darüber sind wir sehr glücklich

Wie sehen Sie die Zukunft? Werden wir wieder zu einem Normalzustand wie vor der Krise zurückkehren, oder werden sich Prozesse und Abläufe künftig ändern?

Es ist jetzt schon abzusehen: Die Corona-Pandemie wird den Online-Handel noch weiter stärken und die Anzahl von Marktplätzen vergrößern. Marktplätze zählen zum zeitgemäßen Standard im B2B-Einkauf und die Corona-Krise hat die Vorteile für Kunden nochmals verdeutlicht. Aufgrund ausgefallener oder unterbrochener Lieferketten waren bestimmte Produkte nicht immer vorhanden. Besonders für Einkäufer ist das ein Problem, wenn diese sich auf feste und wenige Geschäftspartner verlassen haben. Der B2B-Einkauf über eine Plattform hebelt dieses Problem aus, da die Einkäufer zwischen einer Vielzahl von ähnlichen Produkten und Anbietern auswählen können. Neben der breiten Produktauswahl ist auch ein besserer Vergleich der Preise möglich – gerade in Krisenzeiten ist das wichtig. Und nicht zu unterschätzen ist die schnelle, einfache und ortsunabhängige Bestellung. Die Anwesenheit in der Firma ist für den B2B-Einkäufer ja nicht mehr zwingend notwendig, wenn er über eine Plattform bestellen kann.

Fördert Corona die digitale Transformation?

Absolut, dies merken wir im Großen als auch im Kleinen. Mit der Nutzung technischer Innovationen kommen wir den Bedürfnissen unserer Kunden nach. Lassen Sie mich Ihnen ein aktuelles, praktisches Beispiel nennen: Über Sensoren misst der digitale Pförtner an Ein- und Ausgängen präzise in Echtzeit, wie viele Personen sich im Geschäft gerade aufhalten. Und verwehrt, wenn nötig, den Einlass. Und auch nach Corona kann dieses smarte Tool wertvolle Dienste leisten, da es sich bei Conrad Connect um ein Baukastensystem handelt: Die Lösungen der intelligenten Steuerung, die auf der IoT-Plattform Conrad Connect weit über die Einzelapplikation hinausgehen und eine herstellerübergreifende Vernetzung ermöglichen, bieten klare Vorteile und eine Vielzahl smarter Unterstützungen für den Einzelhandel.

Wenn Corona vorüber ist, kann man die Sensoren etwa nutzen, um Informationen über die Kundenströme zu erhalten: steht eine bestimmte Anzahl von Kunden an der Kasse an, schickt der digitale Pförtner eine automatische Nachricht an die Mitarbeiter, dass sie eine weitere Kasse öffnen. Oder es wird automatisch Musik eingespielt oder über Sonderangebote informiert.

Diesen Beitrag lesen Sie auch in der Fachzeitschrift ELEKTRONIKPRAXIS Ausgabe 15/2020 (Download PDF)

Ändert sich unser Kaufverhalten langfristig?

Ja, es ist zu erwarten, dass sich der Trend des hybriden und vernetzen Kaufverhaltens – also im Web und in den Filialen – auch nach Corona weiter verstärken wird, da die Kunden die Vorteile nicht mehr missen wollen. Durch das perfekte und eingespielte Ineinandergreifen der beiden Welten aus Onlineshop und Filialen, haben unsere Kunden nun auch nach den Lockerungen und Wiedereröffnungen einen allumfassenden Service. Sie können ein Produkt zuhause bestellen und in der Conrad-Filiale abholen oder einen Artikel vor Ort in der Filiale aussuchen und zum Wunschtermin liefern lassen. Die neue Sourcing Platform bietet unseren Kunden die optimale Verzahnung der verschiedenen Kanäle. Dies entspricht nicht nur den gestiegenen Kundenbedürfnissen, sondern macht Conrad auch widerstandsfähig gegen künftige Strömungen und Störungen.

Seit bald 100 Jahren ist Conrad ein Technikexperte, der auch durch die zunehmende Digitalisierung nie die Nähe zum Kunden und seinen Bedürfnissen verloren hat. Auch hinsichtlich des Einsatzes digitaler Technik im Leben der Kunden hat Corona für einen Schub gesorgt: Insbesondere bei Produkten, die das Doing sowohl im Beruf als auch im Privatleben erleichtern. Der Mehrwert, den innovative Produkte und Lösungen liefern, war und ist in Zeiten des andauernden Daheim-Seins im Alltag vieler Nutzer plötzlich viel deutlicher spür- und erlebbar als je zuvor. Denn nun bot sich die Gelegenheit, sich intensiv auf neue Technologien einzulassen und ihre Vorzüge zu entdecken. Der neu respektive wieder erwachte Anspruch der Anwender: Das eigene Zuhause als Rückzugsort soll so komfortabel und der Alltag im Eigenheim so reibungslos wie möglich sein, sprich: nachhaltige Qualitätsprodukte waren und sind gewünscht.

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