Organische Leuchtdioden

Wann wird die OLED-Preisbarriere überwunden?

| Redakteur: Holger Heller

OLED-Technologie: setzt sich in immer mehr Consumergeräten durch (Bild: BASF)
OLED-Technologie: setzt sich in immer mehr Consumergeräten durch (Bild: BASF)

Displays auf der Basis organischer Leuchtdioden (OLEDs) sind heller, kontrastreicher und energieeffizienter als die herkömmlichen LCDs – aber auch teuer. Wann werden OLED-Displays für die Consumerelektronik erschwinglich?

OLED-Displays sind auch dünner und flexibler und ermöglichen somit neue Formfaktoren. Nur die Herstellung großer Bildschirme ist noch sehr teuer. Laut Gartner sollen OLED-Displays in den Größen 3 bis 5" im Jahr 2013 zu LCDs mit LED-Hintergrundbeleuchtung preislich wettbewerbsfähig sein.

OLEDs kommen zur Zeit in einem sehr kleinen Segment im Beleuchtungsmarkt zum Einsatz. Erst gegen 2020 sei aber an den Ersatz fluoreszierender Leuchten und LED-Lampen durch OLEDs im Beleuchtungsmarkt zu denken. Der Zielmarkt für OLEDs wird sich von dem der LEDs unterscheiden. Der Grund: die Lichtausbeute (lm/W) von OLED-Displays ist derzeit noch geringer als bei LED-Leuchten.

Bei OLED-Displays beträgt die Lichtausbeute laut Gartner zwischen 40 und 60 lm/W, was etwa 30 bis 40% weniger als bei High-Brightness-LED-Leuchten entspricht. Hier betrage die Lichtausbeute zwischen 80 und 100 lm/W.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 30580250 / HMI)