Entwicklungstoolkit für Datenwandler Wandlerleistung einfach evaluieren und vergleichen

Redakteur: Kristin Rinortner

„Converter Evaluation and Development“ nennt Analog Devices sein neues Toolkit, mit dem sich Datenwandler evaluieren und entwickeln lassen. In das Werkzeug sind alle Hard- und Softwarekomponenten integriert, die notwendig sind, um die Wandlerleistung in einer echten Entwicklungsumgebung zu evaluieren.

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Mike Byrne, Analog Devices: „Mit dem CED-Toolkit lässt sich die Entwicklungszeit um sechs bis acht Wochen verkürzen.“
Mike Byrne, Analog Devices: „Mit dem CED-Toolkit lässt sich die Entwicklungszeit um sechs bis acht Wochen verkürzen.“
( Archiv: Vogel Business Media )

Die gleiche Hardware wird auch zum Entwickeln genutzt. Das Design-In soll sich dadurch um sechs bis acht Wochen verkürzen lassen. Analog Devices vereint mit seinem CED-Toolkit (Converter Evaluation and Development) Evaluierungstechnologie für Datenwandler mit einer Entwicklungsumgebung für Endprodukte.

Implementiert sind vier Schnittstellen und bis zu acht separate Stromversorgungen. Das Kit enthält eine anwenderprogrammierbare FPGA-Entwicklungsumgebung nach Industriestandard sowie Softwaretreiber für Datenwandler.

„Aufgrund der Möglichkeit, sehr schnell von der Bauteileauswahl zum Produktdesign zu gelangen, lässt sich mit unserem CED-Toolkit die Entwicklungszeit erheblich verkürzen“ erklärt Mike Byrne, Marketing and Applications Manager, Precision Data Converters bei Analog Devices. „Unser CED-Toolkit enthält als einziges derzeit verfügbares Tool die Hard- und Software, welche zur Demonstration der Wandlerleistung in einer echten Entwicklungsumgebung erforderlich ist. Darüber hinaus nutzt das Toolkit die gleiche Hardware sowohl für die Evaluierung als auch für die Entwicklung.“

Alle Elemente für die direkte Kommunikation implementiert

Die Evaluierungskomponente des CED-Toolkits wurde ursprünglich für 25 der beliebtesten Präzisionswandler von Analog Devices entwickelt und enthält alle Elemente, die für die direkte Kommunikation zwischen Wandler und PC über eine Standard-USB-Schnittstelle erforderlich sind.

In die zugehörige Software sind eine Reihe von Analyse-Routinen implementiert, mit denen Entwickler Leistungsmerkmale wie Wandlergeschwindigkeit und Datendurchsatz mit anwenderdefinierten Leistungskriterien vergleichen können. Über einen intuitiv bedienbaren Set-up-Guide soll sich der Wandler einfach steuern und programmieren lassen, während die Daten direkt auf den PC-Bildschirm zu sehen sind.

Es können mehrere Präzisionswandler evaluiert werden. Ausgestattet mit Schnittstellen wie SPI, SPORT, Parallel und LVDS, unterstützt das CED-Toolkit eine Reihe von Evaluierungsboards für serielle und parallele Präzisionswandler in verschiedenen Formfaktoren.

Produktentwicklungszyklen verkürzen

Die Entwicklungsumgebung des CED-Toolkits enthält eine Hardware-Plattform und Softwaretreiber für Wandler, mit denen man Funktionsblöcke einfach verbinden und komplette Systemkonzepte schnell umsetzen kann. Das Entwicklungstoolkit besteht aus einer rekonfigurierbaren, FPGA-basierten Plattform, die sich mit dem im Lieferumfang enthaltenem Verilog-Code über die USB-Verbindung umprogrammieren lässt. Anwender können kundenspezifischen Code entwickeln und spezifische Entwicklungsaufgaben auf Systemebene durchführen. Das Toolkit lässt sich direkt an das Blackfin EZ-Kit anschließen. So können bereits erstellte Softwaretreiber zum Erzeugen von DSP-Code für die System-Anwendung genutzt werden.

Zusätzlich ist die LabVIEW-basierte Evaluierungs-Software für Präzisionswandler von National Instruments integriert. Systemingenieure erhalten damit Zugang sowohl zu AC- wie auch zu DC-Leistungsspezifikationen von Wandlern.

Das CED-Toolkit wird inklusive Evaluation-Board, USB A-to-Mini-B-Kabel und einer 7,5-V-Stromversorgung geliefert und kostet 500 US-$.

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