Energieführung Wabensystem als Zugentlastung für Leitungen

Redakteur: Kristin Rinortner

igus revolutioniert mit dem bionisch-inspirierten Wabensystem die Zugentlastung in der e-kette. Dadurch spart der Konstrukteur Engineering- und Montagezeit.

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(Bild: igus)

Bei der weltweit einzigartigen Zugentlastung mit Wabenstruktur für Energieführungen von igus können Leitungen und Schläuche einfach und schonend in die Wabe eingelegt werden. Anschließend wird sie verschlossen, wodurch sich die Außenwände der Wabenhohlräume sanft, aber äußerst fest um die Leitungen legen. Die Struktur passt sich auf diese Weise den Leitungsdurchmessern an.

Die Wabe kann in Sekunden montiert werden – im Vergleich zu den häufig verwendeten Kabelbindern oder anderen Zugentlastungslösungen spart der Anwender rund 80% Montagezeit. Das neue System spart Platz und schont die Leitungen in der e-kette. Es ist auch wesentlich flexibler, da das System sich einfach öffnen lässt, um neue Leitungen einzulegen oder Leitungen auszutauschen.

Das universelle Zugentlastungssystem gibt es in zwei Varianten. Die horizontale Zugentlastung CFU.H ist in Lagen aufbaubar. Sie erlaubt das Einlegen unterschiedlicher Leitungen in einer Lage. Sie wird von oben vor dem Anschlusselement verschraubt und ist auch bei langen Verfahrwegen am Festpunkt einsetzbar. Die vertikale Variante CFU.V wird vor dem Anschlusselement eingerastet. Unterschiedliche Leitungen werden in die vertikalen Reihen eingelegt.

Mit einem Bügelverschluss wird das System fest verschlossen und schützt so die Leitungen sicher gegen eine mögliche mechanische Beanspruchung. Die beiden Varianten der neuen Zugentlastung gibt es ab Sommer dieses Jahres für die e-ketten Serie E4.1L.

Das Wabensystem ist Teil einer Innovationsoffensive für eine noch schnellere und einfachere Konfektionierung von e-ketten. Mit der E4.1L bietet igus die am leichtesten zu befüllende e-kette am Markt. Dank des neuartigen Trennstegsystems, wird die individuelle Innenaufteilung der Energiekette für den Kunden noch einfacher. Zusätzlich erhält der Konstrukteur mit der Zugentlastung die volle Entscheidungsfreiheit, die Leitungen genau dann in die E4.1L einzulegen, wann er es in seinem eigenen Konstruktionsprozess möchte – und auch die Möglichkeit, diese Befüllung wieder unkompliziert zu ändern.

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