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Rund 200 Kilometer Reichweite VW bringt Crafter mit Elektroantrieb

Autor: Andreas Wehner

Auf der IAA Nutzfahrzeuge zeigt Volkswagen den E-Crafter als Studie. Doch dabei wird es nicht bleiben. Die Serienversion soll schon im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

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Volkswagen hat eine Elektro-Version des neuen Crafter entwickelt.
Volkswagen hat eine Elektro-Version des neuen Crafter entwickelt.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen zeigt auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover die Elektroversion des Transporters Crafter als Studie. Doch dabei soll es nicht bleiben. Eine Serienversion ist geplant. „Bereits im Jahr 2017 wird der erste E-Crafter in Kundenhand sein“, kündigte Eckhard Scholz, Chef von VW-Nutzfahrzeuge, auf der Messe an.

Der 100 kW/136 PS starke E-Motor beschleunigt die Studie auf bis zu 80 km/h. Seine Energie stammt aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 43 Kilowattstunden. Laut VW ist je nach Fahrzeugauslegung eine Reichweite von mehr als 200 Kilometern möglich. Das Fahrzeugkonzept berücksichtige jedoch auch bereits kommende Batterieentwicklungen, mit denen frei konfigurierbare Reichweiten bis zu 400 Kilometern möglich würden, teilte VW mit.

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Der Akku ist ist unter dem Ladeboden platziert. Die Laderaumkapazität bleibt somit unverändert. Sie beträgt 11,3 Kubikmeter bei einer maximalen Laderaumhöhe von 1.961 Millimetern und einer Länge von bis zu 4.855 Millimetern. Die Durchladebreite zwischen den Radkästen beträgt 1.380 Millimeter. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,25 Tonnen ist eine Zuladung von 1,7 Tonnen möglich. Der Preis für die Elektro-Version des Transporters ist noch nicht bekannt.

VW hatte die neue Generation des Crafter bereits vor einigen Wochen präsentiert. Auf der IAA Nutzfahrzeuge feiert das Modell nun seine offizielle Publikumspremiere. Im Gegensatz zu den Vorgängern, die zusammen mit Mercedes gebaut wurden, ist der neue Crafter eine komplette Eigenentwicklung von Volkswagen. Er wird in einem eigens errichteten neuen Werk im polnischen Wrzesnia gebaut. Marktstart ist im Frühjahr 2017.

Diesen Beitrag haben wir bei unseren Kollegen des KFZ-Betrieb übernommen.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«