SMD-Induktivitäten Vorteile von Ringkern und Topfkern, Eisen und Ferrit vereint

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

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Kompakte Induktivitäten gibt es in verschiedenen Bauformen mit den ihnen eigenen Vor- und Nachteilen: mit offenen Kernen – hohes Streufeld, geringe Induktivität; mit Ringkern – geringes Streufeld, aber unpraktisch zu handhaben; als Topfkern mit Luftspalt – anfällig für Instabilitäten.

Eisenpulver ist hoch belastbar, jedoch bei hohen Frequenzen stark verlustbehaftet, Ferrit geht bei Überlast schnell in Sättigung, verliert bei Übertemperatur seine magnetischen Eigenschaften und führt so mitunter zum „Durchgehen“ von Leistungsinduktivitäten.

Die Induktivitäten der Baureihe MPI4040 von Coiltronics (Vertrieb: HY-LINE Power Components) vereinen die Vorteile all dieser Produkte ohne deren Nachteile: Sie haben einen verteilten Luftspalt, der nicht als Schwachstelle in Erscheinung treten kann, und ein Composit-Kernmaterial, das nicht hart in Sättigung geht, bis 165 °C genutzt werden und dennoch für hohe Schaltfrequenzen bis 10 MHz geeignet ist. Es sind Induktivitätswerte von 0,09 bis 22 μH verfügbar bei zulässigen Dauerströmen bis zu 8 A, die Grundfläche beträgt nur etwa 4 mm x 4,5 mm.

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