FBDi-Ticker REACh

Vorsicht bei Erzeugnissen mit polyzyklisch aromatisierten Kohlenwasserstoffen

| Redakteur: Margit Kuther

Wolfram Ziehfuss, FBDi: Hersteller sollten bereits jetzt nach PAK-Alternativen suchen
Wolfram Ziehfuss, FBDi: Hersteller sollten bereits jetzt nach PAK-Alternativen suchen (Bild: FBDi)

Eine Änderung der REACh-Verordnung weitet die PAK-Restriktion auch auf Erzeugnisse, die in direkten Hautkontakt kommen, aus.

Im Zusammenhang mit der REACh-Verordnung 1907/2006 verweist der Fachverband der Bauelemente Distribution (FBDi) ausdrücklich auf folgendes hin: Mit Gültigkeit ab dem 27. Dezember 2015 (VO 1272/2013/EG) wird die Restriktion von den unter Eintrag 50 des Anhang XVII gelisteten PAKs (polyzyklisch aromatisierte Kohlenwasserstoffe) auch auf alle Erzeugnisse, welche in direkten Haut- und / oder Mundhöhlenkontakt kommen, ausgeweitet. Bislang galt die PAK-Restriktion nur für Autoreifen.

In der Elektronik betrifft dies unter anderem externe Kabel, Kunststoffgehäuse, Taster, Schalter, etc.. Die Betroffenheit / Nachweis ist ähnlich der entsprechenden Anforderungen für die Zuteilung des GS-Zeichens. Auch wenn der Termin noch in weiter Ferne scheint, empfiehlt der FBDi, dass sich Hersteller bereits jetzt nach Alternativen umsehen.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand August 2013):

Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EM EMEA (EBV, Avnet Abacus, Silica, Avnet Memec), Beck Elektronische Bauelemente, CODICO, Conrad Electronic SE, Ecomal Deutschland, Endrich Bauelemente, Farnell, Future Electronics Deutschland, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, MB Electronic, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, MSC Gleichmann, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, setron, SHC, TTI Europe.

Fördermitglieder: Bourns, EPCOS, FCI Electronics. //MK

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